26. Juli – 30. Juli 2008

Eine 5-tägige Dolomiten-Runde der Superlative

(Olang – Dürrensteinhütte – Fanes-Hütte – Schlüterhütte – St. Vigil – Olang)
Diese große Dolomitenrunde ist die Mehrtages-Traumtour der Superlative – eine bessere Kombination aus aus allerschönstem Panorama und Fahrspaß auf alten Militärwegen und genialen Single-Trails wird man in der Welt nicht finden!

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Gesamt-Daten:
Entfernung:205 km
Uphill:6.540 Hm

26. Juli 2008

Tag 1: Olang – Dürrensteinhütte (2.040 m)

Nach der Anreise am Vortag und einem genialen Grillabend bei Paul in der Alten Goste ging es am ersten Tag von Olang aus vorbei am Olanger Stausee, durch Außer-Prags über die Plätzwies‘n hinauf zur Dürrensteinhütte. Eigentlich wollten wir am Nachmittag noch weiter rauf auf die Strudelköpfe um die Aussicht zu den 3 Zinnen und in die Dolomiten von Cortina zu genießen. Leider hat es aber angefangen zu regnen, so dass wir den Nachmittag auf der Hütte verbracht haben.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:27 km
Uphill:978 Hm
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27. Juli 2008

Tag 2: Dürrensteinhütte – Fanes-Hütte (2.060 m)

Am nächsten Morgen war es frisch und nebelig und wir machten uns auf die Abfahrt nach Schluderbach. Die Serpentinen der alten Militärstrasse kann man immer wieder über schöne Single-Trails abkürzen. Nach kurzer Fahrt im Tal ging es hoch über den Passo Cimabanche zum Eingang des Val de Gotres. Hier führte ein steiler Waldweg hinauf zur Forcela de Lorosa mit Superblicken zur Hohen Gaisl und zum Seekofel. Über einen spektakulären alten Militärtrail ging es wieder ein Stück hinunter und dann auf teils sehr steilem Schotterweg bis zur Einkehr in der Sennes-Hütte. Von hier aus ging‘s dann fast nur noch bergab, hinunter nach Pederü.
Von Pederü aus ging‘s dann wieder zur Sache! Teils steil und grobschottrig führt die Straße wieder hinauf zur gemütlichen Fanes-Hütte, der nächsten Übernachtungs-Station auf dieser Tour.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:37 km
Uphill:1.482 Hm
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28. Juli 2008

Tag 3: Fanes-Hütte – Schlüterhütte (2.306 m)

Der nächste Tag begann sofort mit einem Highlight. Von der Faneshütte ging es kurz aber heftig bergauf zum Limojoch mit herrlichem Blick über den Limosee. Von hier aus ging es dann nach kurzer Abfahrt in eines der schönsten Hochalpentäler, das Fanes-Tal. Man fährt hier nahezu eben mehrere Kilometer in einer grandiosen Hochgebirgslandschaft auf den markanten Felsklotz des Piz Taibun zu. Das letzte Stück führte ein meist fahrbarer Trail bis zum Col de Locia, ein herrlicher Aussichtspunkt von dem man bis zum riesigen Sellastock hinübersieht.
Von hier aus hieß es jetzt tragen bzw. schieben, ein unfahrbarer Wanderweg führt steil hinunter. Nach einiger Zeit wieder fahrbar ging‘s ins Tal nach St. Kassian, und auf dem Gadertalradweg vorbei an La Villa bis kurz vor St. Martin. Links hoch ging es dann zunächst über Teer-, dann auf immer steiler werdenden Schotterstrassen hinauf zur Medalgesalm. Nach einer kurzen Schiebepassage vorbei an vielen Murmeltieren fuhren wir auf traumhaften Single-Trails und mit herrlichen Blicken in die Geislerspitzen und hinunter ins Villnösstal zum Kreuzkofeljoch, hinter dem die Schlüterhütte als nächste Übernachtungsstation auf uns wartete.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:46 km
Uphill:1.502 Hm
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29. Juli 2008

Tag 4: Schlüterhütte – St. Vigil

Am nächsten Morgen fuhren wir mit Blick auf die Gaislerspitzen und ins Gadertal auf wunderbaren Single-Trails und Schotterstraßen, vorbei am mächtigen Peitlerkofel hinunter bis nach Untermoi. Nach kurzer Asphaltstrasse ging es dann von Welschellen wieder hinauf zur Wieseralm und über die Hochebene der Rodenecker Alm am Jakobstöckl vorbei wieder bergab nach Onach. Nach kurzem Unterstellen wg. eines Regenschauers (nein, wir haben unsere Regensachen auf der ganzen Tour nicht ausgepackt!) ging es dann weiter nach St. Vigil, unserer nächsten Übernachtungsstation.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:52 km
Uphill:1.325 Hm
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30. Juli 2008

Tag 5: St. Vigil – Olang

Der letzte Tag begann mit einem zunächst gut fahrbarem, später aber immer steiler werdenden Aufstieg in das Fojedöra-Tal. Kurz vor dem höchsten Punkt Somamunt werden wohl alle Biker schieben müssen, fahren ist hier (für mich) kaum mehr vorstellbar! Doch der anstrengende Aufstieg lohnt sich: Oben angekommen tut sich ein Tor auf, durch das man ein herrliches Dolomitenpanorama erblickt, zurück reicht der Blick bis in die Zillertaler Alpen – es ist traumhaft schön hier oben!
Von hier aus ging es dann auf tollen Single-Trails teils fahrend, teils schiebend hinunter zur Grunwaldalm und auf super-flowigen Trails weiter zum Pragser Wildsee. Die letzte Etappe führte uns dann über Prags auf schon bekannter Route wieder zurück nach Olang in die Alte Goste.
Nach einem entspannenden Sauna-Aufenthalt und einem köstlichen 5-Gänge Menü in der Goste ging es am nächsten Tag wieder zurück nach München.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:43 km
Uphill:1.253 Hm
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Fazit: “ My best biking days ever!“

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