20. – 22. Juli 2012

Drei Tage Freeriden mit Freunden von RABE Bike

Dieses Jahr veranstaltete RABE Bike ein Freeride Camp im Süden und da mussten wir natürlich dabei sein!
Frühmorgens am 20. Juli fuhren wir (Ali, Michl, Markus und ich) in Germering los Richtung Vinschgau. Wir trafen uns um kurz nach 9:00 Uhr in Prad am Stilfserjoch mit den anderen Teilnehmern des Camps (Jenny, Wolfgang, Chris, Matthias und natürlich unser Guide Gebhard). Von hier aus ging es dann mit dem Bike-Shuttle von Südtirolbike hinauf zum Stilfser Joch, unserem ersten Startpunkt.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Gesamt-Daten:
Entfernung:93 km
Uphill:1.865 Hm
Downhill:6.975 Tm

20. Juli 2012

Tibettrail und Trails von der Furkelhütte

Nachdem uns Siegi, der Chef von Südtirolbike, höchstpersönlich auf das Stilfser Joch und bis vor die Tibethütte gefahren hatte, gab es nach dem Abladen der Räder auf der Hütte erstmal eine Runde Cappuccino und wir bereiteten uns auf die über 2.500 Tiefenmeter vor, die nun vor uns lagen.
Dann ging es hinter der Tibethütte aber zunächst einmal ein paar Höhenmeter hinauf bis zum Einstieg in den bekannten Tibettrail auf 2.825 Metern. Mit herrlichem Blick auf den Ortler und den davor liegenden Gletscher fuhren wir dann den wunderbaren Trail, der durch teilweise recht losen und tiefen Schotter und viele Serpentinen gekennzeichnet ist, hinunter Richtung Trafoi.
Trotz einiger kniffeliger Stellen und dem einen oder anderen „Absteiger“ (die aber alle harmlos ausgingen), kamen wir nach einer abenteuerlichen Bachüberquerung schließlich alle wohlbehalten und mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf 1.579 m in Trafoi an.
Von hier aus brachte uns der Sessellift hinauf zur Furkelhütte (2.250 m), wo wir zunächst einmal eine Mittagspause einlegten.
Frisch gestärkt fuhren wir anschließend auf einem wunderbaren Trail wieder hinunter nach Trafoi. Auf der Stilfser Joch Straße ging es dann in schneller Fahrt hinunter nach Gomagoi und weiter bis auf die Höhe von Stilfs. Hier bogen wir links in den wohlbekannten und geliebten „Gelato-Trail“ ab, der uns unten in Prad wieder ausspuckte.
Hier mussten wir natürlich noch im Cafe am Platzl einkehren und uns einen Eisbecher gönnen.
Anschließend fuhren wir zurück zum Parkplatz und luden unsere Bikes in die Autos, um das Vinschgau hinunter nach Rabland bei Meran und dann hinauf zum Gasthaus Aschbacherhof auf 1.360 m mit herrlichem Blick ins Tal, gutem Essen und anständigen Zimmern zu fahren, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen durften.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:31 km
Uphill:297 Hm
Downhill:2.642 Tm
Ausgewählte Fotos:
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21. Juli 2012

Aschbachtrails und Vigiljoch

Am nächsten Tag zeigte uns Jochen Rabe von Cube Bikes ein paar wunderbare Haustrails in seiner Wahlheimat. Leider war das Wetter am Samstag nicht so gut, anfangs regnete es immer wieder und die sehr technischen Trails von Aschbach hinunter nach Rabland waren zum Teil recht rutschig.
Trotz des schlechten Wetters machten die Trails aber einen riesen Spaß, bei Trockenheit einfach der Hammer. Von Rabland fuhren wir mit der Seilbahn wieder hinauf nach Aschbach, zogen uns trockene Klamotten an und warteten darauf, daß der Regen aufhörte.
Tatsächlich wurde es nachmittags besser und so starteten wir zum zweiten Teil hinauf auf das Vigiljoch.
Wir fuhren auf dem Eggersteig, vorbei am Rasner Kreuz, bis zum Eggerhof und auf schönen Waldtrails weiter bis zur Bergstation der Vigiljochbahn, wo wir beim „vigilius mountain resort“ (5 Sterne Hotel) eine kleine Pause einlegten. Danach ging es weiter hinauf bis zur Kapelle St. Vigil am Joch. Von hier aus führten uns wunderbar flowige Singletrails vorbei an der Schwarzen Lacke wieder hinunter nach Aschbach.
Nach einer „Nachbesprechung“ vor dem Gasthof hieß es dann duschen, relaxen, essen, ratschen und schließlich schlafen.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:27 km
Uphill:664 Hm
Downhill:1.498 Tm
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22. Juli 2012

Vigiljochtrails

Am dritten Tag fuhren wir von Aschbach aus durch die Aschbacher Wälder auf der Forststraße hinauf Richtung Vigiljoch, zweigten aber dann rechts Richtung Naturnser Alm ab. Bevor wir diese erreichten ging es wieder links auf schönem Höhenweg Richtung Süd-West um nach kurzer Zeit nochmals links zur Guggenberger Alm abzubiegen und einen herrlichen Waldtrail Richtung Ultental zu entdecken. Nach einer Rast an der ziemlich verfallenen Almhütte ging es weiter Richtung Guggenberg und schließlich links ab, wieder ein wenig bergauf nach Steinberg und weiter zum kleinen Bergdorf Pawigl. Dann ging es auf wunderbaren Trails, die uns schon von unserer Tour im Mai diesen Jahres bekannt waren, bergab und schließlich kehrten wir wieder in der Jausenstation Greitwies ein, die wir ebenfalls schon kannten. Von hier fuhren wir auf wiederum bekannter Strecke bis zur Talstation der St. Vigil Seilbahn nach Lana. Mit der Seilbahn ging es schließlich wieder hinauf zur Bergstation, wo sich die Gruppe aufteilte.
Michl, Wolfgang und ich fuhren den gestern heraufgefahrenen Weg zurück bis zum Eggerhof, von dort auf schönen Trails ins Tal, weiter nach Rabland und mit der Seilbahn wieder hinauf nach Aschbach.
Der Rest der Truppe fuhr den am Vortag gefahrenen Weg hinauf zur Kapelle St. Vigil am Joch, vorbei an der Schwarzen Lacke und nochmals die flowigen Trails hinunter nach Aschbach.
Nach einer kurzen „Nachbesprechung“ vor dem Aschbacherhof, packten wir die Bikes und die restlichen Klamotten ins Auto und für die meisten Teilnehmer (s.u. :-)) ging es dann am Sonntag Nachmittag wieder zurück nach München.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:35 km
Uphill:910 Hm
Downhill:2.835 Tm
Ausgewählte Fotos:
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Es waren drei super Biketage mit wirklich netten Leuten und genialen Trails. Vielen Dank an Gebhard und Jochen für’s Guiden und organisieren!
Für Michl, Markus und mich waren die Biketage aber noch nicht zu Ende!
Wir fuhren nämlich weiter ins Pustertal wo wir uns mit Martin trafen und am nächsten Tag unsere 7-tägige Dolomiti Freeride Tour von Olang nach Agordo starteten.
Aber dies ist eine neue Geschichte

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