03. – 10. März 2015

Saison-Eröffnung bei super Wetter und geilen Trails, aber leider mit vielen Verletzungen.

Das letzte offizielle RABE-Bike Event fand im März 2015 auf La Palma statt und da mußten wir natürlich dabei sein!

10900106_793282687393302_4237162962475329953_oAuf Wunsch von Sigi von Magic-Bike La Palma werden von diesem Camp keine GPS-Daten veröffentlicht. Sigi steht Euch vor Ort aber gerne mit Shuttles und geführten Touren zur Verfügung. Etwas anderes macht auf der Insel sowieso wenig Sinn!

Bitte beachtet beim Befahren der Trails die DIMB-TrailRules!

Gesamt-Daten:
Entfernung:146 km
Uphill:2.912 Hm
Downhill:11.830 Tm

03. März 2015

Anreise nach La Palma und Check-In im El Porvenir

Nachdem wir uns bereits am Vortag zum Verpacken der Bikes bei RABE-Bike in Gräfelfing und zum anschließenden Pre Check-In am Flughafen getroffen hatten, konnten wir den Anreisetag erst einmal ganz entspannt im Airbräu mit einem Weißwurstfrühstück starten.

Anschließend ging’s zum Security-Check und nach kurzer Wartezeit in den Flieger. Wir hoben pünktlich ab, hatten teilweise eine tolle Sicht und landeten fünf Stunden später um ca. 16:00 Uhr Ortszeit in Santa Cruz de la Palma.

Nach Meldung eines Schadens an meiner (geliehenen) Bike-Tasche packten wir unser Gepäck und unsere Fahrräder in die bereit stehenden Taxi-Shuttles und wurden quer über die Insel zur anderen Seite nach Los Llanos gefahren.

Hier zeigten sich bereits zum ersten Mal die auf La Palma häufig anzutreffenden Wetter-Capriolen: Während die Ostseite der Insel von dichten Wollen verhangen war, herrschte auf der Westseite strahlender Sonnenschein. Ein Traum!

Nach Ankunft in unserer Unterkunft, dem El Porvenir (Gästehaus von Magic Bike La Palma), wurden wir von der Chefin Anna-Maria herzlich begrüßt und eingewiesen.

Wir bezogen unsere Zimmer, packten unsere Bikes aus und begossen das Ganze schon mal mit dem einen oder anderen Kaltgetränk.

Inzwischen stieß auch Sigi, der Haus-Herr und unser Chef-Guide für die nächsten Tage zu uns und wir stimmten uns bei einem gemeinsamen Abendessen im nahegelegenen Restaurant und anschließend in der „Werkstatt-Bar“ auf die kommenden Tage ein.

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04. März 2015

Pico Nambroque, Quemada-Trails, Hexenebene (oder auch Plattfuß-Tour 🙂 )

Wie immer an den folgenden Tagen genossen wir morgens erstmal das tolle Frühstück von Anna-Maria und Gabi, bestellten als Verpflegung ein Bocadillo (spanisches Sandwich) und trafen uns gegen 9:30 vor dem El Porvenir mit den Taxi-Shuttles.

Diese fuhren uns am ersten Tag Richtung Süd-Westen zum Refugio El Pilar auf eine Höhe von 1.580 m. Von hier aus fuhren, schoben bz. trugen wir unsere Bikes zunächst Richtung Süden, dann Richtung Westen hinauf auf knapp 1.900 m Höhe bis unterhalb des Pico Nambroque.

Hier verspeisten wir unsere Bocadillos und genossen das herrliche Wetter und die Aussicht in einen der vielen Vulkankrater.

Anschließend fuhren wir auf super Trails am Montaña Del Gallo vorbei und über die Hexenebene hinab Richtung Norden.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:26 km
Uphill:607 Hm
Downhill:1.695 Tm

Trotz genügend Luft in den Reifen ereilten uns dabei viele Plattfüße. Aurel und ich zählten jeweils 3, von den anderen Teilnehmern weiß ich es gar nicht mehr genau. Trotz der vielen Zwangspausen war es eine geniale Abfahrt durch tolle Vulkan-Landschaften auf herrlichen Trails.

Bis dahin verlief der erste Tag der noch jungen Bike-Saison also (bis auf die vielen Platten) genau nach Plan. Doch dann begann leider eine Unglücksserie wie wir sie bisher noch nicht erlebt hatten 🙁 .

Nach einer schwierigen Stelle, die ich eigentlich bereits gemeistert hatte, stürzte ich im losen Kies unglücklich, noch mit dem Lenker in der Hand, mit eben dieser auf einen Stein und bremste mit dem rechten Ohr bis zum Stillstand!

Der Kleine- und der Ringfinger sowie die Hand schmerzten recht heftig und nach einer entsprechenden Pause entschloss ich mich mit Sigi unserem Guide auf der Straße nach Los Llanos abzufahren und der Hand bei einem Kaltgetränk auf der Plaza einen Eisbeutel zu verpassen.

Die restliche Truppe pedalierte wieder ein paar Hundert Höhenmeter nach oben und nahm auf dem Weg nach Los Llanos nochmal einen tollen Trail mit.

Schließlich trafen sie ebenfalls auf der Plaza ein, wo wir alle zusammen noch das eine oder andere Getränk zu uns nahmen bevor wir zum Duschen in die Unterkunft fuhren.

Ich holte mir in der Apotheke noch eine Großpackung Ibuprofen 600 (40 Stück für 1,86 €!) und Basti, der Magen- / Darmprobleme hatte, versorgte sich ebenfalls mit Medizin.

Danach ging es zum Essen und anschließend klang der Tag wieder gemütlich in der Werkstatt-Bar aus.

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05. März 2015

Ostgrat-Tour, Pico de la Nieve, Camino Real – virgen Del Pino

Die Magen-Probleme von Basti waren leider schlimmer geworden, so dass er an diesem Tag nicht mitfahren konnte. Meine Hand war zwar ziemlich geschwollen und blau aber mit den Schmerztabletten sollte es heute schon gehen.

Die Shuttles fuhren uns an diesem Morgen auf die Ostseite des Nationalparks Caldera de Taburiente. Von der Ostseite der Insel ging es in unzähligen Serpentinen auf schmaler Straße hinauf bis zu einem Parkplatz auf über 1.800 m Höhe.

Von hier startete unsere Tour hinauf Richtung Pico de la Nieve und auf dem Ostgrat immer an der Nationalparkgrenze entlang Richtung Süden bis zum Refugio de la Punta de Los Roques (2.025 m). Geile Trails, Tragepassagen und z.T. nicht einfache Schlüsselstellen in einer grandiosen Landschaft mit unvergessenen Ausblicken in die Caldera und Richtung Teneriffa prägten sich ins Gedächtnis!

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:25 km
Uphill:540 Hm
Downhill:2.017 Tm

Auf diesem Abschnitt kam es zum ersten gröberen Materialschaden: Frank zerstörte sich bei einem Umkipper die Carbon-Schwinge seines Bikes, so dass Aurel diese mit dem Selfie-Stick vom Michl, etlichen Kabelbindern und jeder Menge Klebeband fachmännisch schienen musste.

Nach der Pause am Refugio fuhren wir dann auf wunderschönen Trails über den Pico Ovejas immer auf dem Grat nach Süden ab. Auf dieser Abfahrt ereilte uns dann das nächste Unglück! Matthias knickte bei einem Sturz ziemlich böse mit dem Knöchel um und konnte die Tour gerade noch zu Ende fahren.

Die weitere Abfahrt über einen groben Kopfsteinpflaster-Trail und durch den Kiefernwald war erneut eine Wucht und auch diesmal beendeten wir unsere Tour wieder auf der Plaza in Los Llanos.

Die Schmerzen in meiner Hand waren den ganzen Tag nicht besser geworden aber mit den eingeworfenen Ibuprofen waren sie noch ganz gut auszuhalten. Matthias‘ Fuß sah am Abend allerdings nicht gut aus, er konnte nicht mehr auftreten und wurde von den Bike-Kameraden zum Essen ins Tapas-Restaurant auf Händen getragen!

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06. März 2015

Eimal zur Ostküste und zurück

Am dritten Tag war Basti wieder fit, dafür konnte Matthias mit seinem verletzten Fuß leider nicht mehr dabei sein. Meiner Hand ging es unverändert  aber ich war optimistisch, dass es auch an diesem Tag – trotz Schmerzen – mit Einnahme von Ibuprofen wieder möglich sein sollte mitzufahren.

An diesem Tag warteten gleich zwei Shuttle-Fahrten auf uns! Wir fuhren zunächst wie schon am Tag 1 wieder hinauf zum Refugio El Pilar und nahmen diesmal die Trails Richtung Osten hinunter zum Flughafen unter die Stollen.

Die sehr schönen, teilweise aber sehr ruppigen und mit etlichen Schlüsselstellen versehenen Trails forderten aber auch heute wieder ihren Tribut. Neben dem einen oder anderen Plattfuß hat es diesmal Hans-Jörg mit einem Sturz erwischt bei dem er sich leider an der Schulter verletzte, so dass auch er die restlichen Touren nicht mehr mitfahren konnte.

Bei mir wurden die Schmerzen in der Hand trotz Tabletten immer schlimmer und ich konnte den Lenker mit der rechten Hand eigentlich nur noch mit Daumen und Mittelfinger festhalten. Damit waren die schwierigen Stellen für mich heute nicht mehr fahrbar und ich musste häufig absteigen und schieben.

An der Ostküste angekommen kehrten wir im Restaurant Casa Goyo, südlich vom Flughafen zum Mittagessen ein und genossen das wunderbare Sea-Food.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:31 km
Uphill:190 Hm
Downhill:2.670 Tm

Dort warteten dann auch schon die Shuttles auf uns, die uns nach dem Mittagessen wieder zum Ausgangspunkt der 1. Abfahrt hinauf fuhren. Von hier ging es, wieder auf etwas flowigeren Trails, Richtung Westen hinunter nach Los Llanos.

Nach einiger Zeit war es mit meiner Hand nicht mehr wirklich lustig und so entschloss ich mich mit H.-J., der Probleme mit seiner Schulter hatte und Ali auf der Straße abzufahren. Die restliche Truppe stürzte sich wieder in die Trails und wir rollten auf Teer nach Los Llanos und warteten auf der Plaza bei dem einen oder anderen Kaltgetränk auf das Eintreffen der anderen.

Als diese ankamen, gab es leider die nächste Hiobsbotschaft: Basti war in einem Lava-Steinfeld gestürzt und hatte sich neben noch unklaren Verletzungen am Arm eine Platzwunde an der Stirn zugezogen. Er musste im Krankenhaus genäht und geröntgt werden und die Stimmung war dementsprechend ein wenig getrübt.

Nach Basti’s Rückkehr aus dem Krankenhaus war die gute Nachricht, dass angeblich nichts gebrochen war (obwohl er das selbst nicht ganz glauben konnte).
Der Arzt, der wegen Matthias‘ Fuß ins El Porvenir kam untersuchte dann auch meine Hand und diagnostizierte dabei zu meinem Entsetzen einen Bruch des äußeren Mittelhandknochens! Matthias und ich wurden anschließend von ihm zum Röntgen gefahren wo man bei Matthias keine Brüche feststellen konnte, aber meine Diagnose leider bestätigen musste 🙁 .

Damit war das Biken in diesem Urlaub dann auch für mich erledigt und ich musste mich die restlichen Tage mit ein paar leichten Wanderungen begnügen. Aber immer noch besser als das Schicksal von Matthias, der den Rest des Urlaubs auf der Terrasse sitzend und eBooks lesend verbringen musste.

(Da ich die Touren an den Tagen 4 – 6 also leider nicht mehr miterleben durfte, war Michl so nett für diese Tage die Berichte zu schreiben!)

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07. März 2015

Von Tijarafe zur Piratenbucht und nach Puerto de Tazacorte

Am nächsten Tag fuhren wir nach ein paar vorabendlichen Hiobsbotschaften – mittlerweile wurden es immer mehr Ausfälle – mit einer nur noch sehr kleinen Gruppe am „Ruhetag“ eine Tour.

Obwohl heute Aurel mit dem Magen-Darm Virus zu kämpfen hatte war er am heutigen Tag dabei. Wir nutzten wie die Tage zuvor auch schon den Luxus des Shuttles und ließen uns nach Tijarafe fahren. Nach kurzer Orientierung auf der Karte stürtzten wir uns sofort in Richtung Meer. Es lag anfangs noch eher technisch schwierig befahrbares Terrain, mit eigener Linienwahl über sehr griffigen Lavastein und später Serpentinen in eine Schlucht vor uns.

Oben, bevor es in die recht steile Schlucht geht, wirkt es manchmal als würde man direkt ins Meer fahren. Leider war das Wetter nicht ganz optimal – anstrengend war es so dennoch.

In der unteren Hälfte kommen teils sehr enge Spitzkehren – schon mit Sicht was einen in der nächste Kehre erwartet.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:18 km
Uphill:640 Hm
Downhill:1.275 Tm

Fast unten angekommen, stellten wir die Räder an den Rand und gingen die letzten Meter zu Fuss.

Unten angekommen überraschte uns eine beeindruckende Bucht („Piratenbucht – Prois de Candelaria“).

In die Bucht wurden unter den Felsvorsprung ein paar kleine Fischerhütten gebaut. Wir fotografierten also alle brav, setzen uns auf die Felsen, bestaunten die teils recht heftige Brandung und aßen unsere Bocadillos.

Gestärkt machten wir uns an die beschwerliche Auffahrt. Gut das die Straße geteert war, was aber nicht immer gut ist. Teer = Sakrisch steil! So gingen unserem Guide Aurel, geschwächt durch einen Mageninfekt, schnell die Kräfte aus und wir schoben sein Bike vereint und trugen ihm den Rucksack wieder nach oben.

Wieder auf der Landstraße rollten wir diese bis zum Aussichtspunkt am Rande des Nationalparks entlang.

Anfangs durchfuhren wir noch Bananenplantagen und stiegen dann in ein schier endloses Spitzkehrenband ein. Der relativ breite Weg war so steil das man sogar 4 Kehren weiterschauen konnte. Es gab also nochmal eine Steigerung zum Vormittag.

Unten angekommen empfingen uns schon Chris, Frank und Steffi, die mit dem Auto nach Puerto de Tazacorte gefahren waren. Christoph, Basti und ich zogen sofort unsere Badehosen an und sprangen ins Meer.

Anschließend genossen wir noch das ein oder andere Bier an der Promenade und ließen uns vom Shuttle abholen.

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08. März 2015

Von Bellido hinauf in die Berge und wieder nach Puerto de Tazacorte

Der 5. Tag war sehr stürmisch. In der Nacht kam ein Sturm auf, so daß kaum jemand richtig ein Auge zumachen konnte.

Wir ließen uns dennoch nicht davon abhalten, beluden den Shuttle und fuhren, wieder in die selbe Richtung wie am Vortag, auf die andere Seite des Nationalparkes. Allerdings war der Virus heute auf Ali übergesprungen, so dass er an diesem Tag eine schöpferische Pause machte.

Anfangs ging es noch auf einer Asphaltstraße an mehreren Plantagen vorbei den Berg hinauf. Teilweise war der Wind so stark das einem kaum die Gänge reichten und andersrum schob er ganz schön an. Oben stiegen wir dann in einen Trail der sich immer am Hang entlang schlängelte – Experten sprechen hier auch von „leicht kupiertem Gelände“.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:28 km
Uphill:850 Hm
Downhill:1.680 Tm

Wir fuhren also vom Wind getrieben weiter bergab. Vorbei an einer „Hexe“ den Hexentrail, weiter zum Briefkastentrail (Einstieg bei den Briefkästen) und durch eine Reihe von Kakteen.

Der Trail spuckte uns letzendlich wieder an der Aussichtsplattform vom Vortag aus nur beschlossen wir diesmal, aufgrund des Windes, lieber eine andere Route zum Strand zu nehmen.

Diese führte uns erst kurz an der Straße entlang und zweigte dann rechts ab, wieder auf Spitzkehren runter zum Strand.

Teilweise blies der Wind so heftig das man trotz Brille kaum mehr etwas sah und ziemlich viel Sand abbekam.

In Puerto am Hafen angekommen, trafen wir uns wieder mit den Kranken und Verletzten und gingen gemeinsam zum Fisch essen.

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09. März 2015

Vom Roque de los Muchachos hinunter ans Meer

Tag 6 war, um es vorweg zu nehmen, das Heftigeste und Krasseste was ich je gefahren bin!

Aber langsam…wir fuhren – kann man eigentlich auch anders auf Berge kommen? achja Seilbahn! – mit dem Shuttle auf den mit 2.426 Meter höchsten Berg von La Palma, den Roque de los Muchachos.

Nicht umsonst stehen hier oben gefühlt ein Dutzend Sternwarten, der Blick und die Luft sind einfach einmalig. Vergleichbar mit dem Tag nach einem heftigem Gewitter bei uns in den Alpen.

Wir zogen uns also warm an, es pfiff ganz schön, und machten uns für die Abfahrt bereit.

Die Höhe machte uns teilweise ganz schön zu schaffen, es wollte keiner etwas auf dem sehr schwierigen (!) Untergrund riskieren und so wurde generell langsam gemacht.

Tour- und GPS-Daten:
Entfernung:18 km
Uphill:85 Hm
Downhill:2.493 Tm

Der Untergrund war sehr locker mit großen runden Steinen und wechselte sich mit staubigem Sand ständig ab. Man musste sich nach jeder Kurve neu auf den Untergrund einstellen und aufpassen nicht zu stürzen – ich gehörte bis dahin noch zu den Drei ohne Sturz und Platten.

Das sollte aber nicht mehr lange so sein. Nachdem zuerst Christoph und anschließend mir das Vorderrad wegrutsche und wir uns kurz hingesetzt haben, mussten wir den Sieg doch Wolfgang überlassen. Glückwunsch hierzu Herr Spiegel!

Nach dem sehr staubigen Anfang und mit Erreichen der Baumgrenze machten wir Brotzeit und stärkten uns erstmal.

Der 2. Teil dieser Wahnsinnsabfahrt war dann deutlich besser. Es ging vermehrt auf Nadelboden und durch den Wald nicht mehr ganz so steil am Hang entlang. Nur vereinzelt lagen noch teils Football große Zapfen auf dem Trail.

Weiter unten teilten wir uns dann in eine Gruppe die noch heftige Lavatrails surfen wollte und eine die teils schon bekannte flowige Hexentrails vom Vortag bevorzugte.

Wir trafen uns schlussendlich wieder auf dem Trail und kamen wieder direkt am Aussichtspunkt der letzen beiden Tage raus.

Heute bei herrlichem Sonnenschein war die Entscheidung schnell gefasst und wir nahmen noch einmal den Spitzkehrentrail vom Ruhetag in Angriff. Eigentlich war geplant es ruhig angehen zu lassen und vielleicht nochmal das eine oder andere Foto bei Sonne nachzuholen, aber es fuhr sich an diesem Traumtag jeder nochmal in eine Art Rausch und so kamen wir alle mit einem riesen Grinsen im Gesicht an.

Unten angekommen stürtzen Aurel, Christoph, Basti und ich uns nochmal in die Fluten und genossen das letzte Bier am Meer. Eine wirklich wahnsinniger Tag!

Abschließend ist noch zu sagen, das diese Tour einem wirklich alles abverlangt.

Gerade oben der erste Teil ist nix für schwache Nerven und man sollte sein Bike stets unter sich behalten – dazu sag ich nur „Vorne bleiben!“

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10. März 2015

Packen und Heimreise nach München

Tja und so schnell waren dann die 6 Tage auf La Palma auch schon wieder zu Ende.

Am letzten Tag hat mich dann anscheinend auch noch der Virus erwischt, jedenfalls war mir den ganzen Tag schlecht und ich konnte so gut wie nichts essen 🙁 .

Nach dem Frühstück wurden die Fahrräder in einer gemeinsamen Aktion wieder in die Kartons bzw. Bike-Taschen verpackt, die Zimmer wurden geräumt und wir stimmte uns auf die Abreise ein.

Die Gesunden gingen mittags noch eine Kleinigkeit essen und am Nachmittag packten wir dann die Fahrräder und das Gepäck wieder in die Shuttles und wurden quer über die Insel zum Flughafen gefahren.

Dann das übliche Prozedere: Anstehen, Gepäck aufgeben, anstehen, Security, warten, einsteigen, … Na ja, jedenfalls sind wir Dienstag Abend alle wieder gut, mehr oder weniger gesund in München eingetroffen.

Ausgewählte Fotos:
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Fazit: Biken auf La Palma im deutschen Winter ist einfach traumhaft. (Meist) gutes Wetter, sensationelle Landschaften und hammergeile Trails (die allerdings schon ihre Tücken haben) zeichnen die Insel aus.

Auch wenn uns diesmal die vielen Verletzungen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, waren es trotzdem unvergessliche Tage auf der „La Isla Bonita“.

Danke an Anna-Maria, Sigi und das ganze Team vom El Porvenir und von Magic-Bike La Palma! Wir haben uns sauwohl gefühlt bei euch!

Danke an alle Teilnehmer für das kameradschaftliche Miteinander und für die Hilfe und Unterstützung für die „Versehrten“. Danke Michl für die Berichte der Tage 4 – 6.

Und Danke auch an RABE-Bike und vor Allem an Aurel unseren Fahrtechnik-Meister und Tourguide. Mit Dir durften wir über Jahre hinweg die schönsten Trails der Alpen und jetzt auch von La Palma entdecken. Leider hat das offizielle RABE-Bike Tourenprogramm hiermit ein Ende 🙁 . Wir hoffen aber, dass wir uns trotzdem noch oft bei der einen oder anderen Tour von RABE-Bike & Friends wieder sehen!

In diesem Sinne: Vorne bleiben und ORUJO!

DAS Video (© Michl!):
RABE-Bike - TrailCamp La Palma - 03. - 10. März 2015
noch eins (© Basti!):
RABE-Bike - TrailCamp La Palma - 03. - 10. März 2015

1 Kommentar

  1. Wie immer super Berichte…dickes Lob an den Aushilfsautor…der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…jetzt weiß ich im Detail wo ich (nicht) war…macht Lust auf Wiederholung, irgendwann!

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