06. Dezember 2015

Am Nikolaustag von Enterbach auf den Kratzer


Nachdem in diesem Jahr sogar am 2. Advent noch herrliches Wetter war und es auch noch nicht sehr viel geschneit hatte, mussten wir einfach nochmal in die Berge. Obwohl das Bike bereits sauber geputzt und teilweise zerlegt im Keller stand, wurde es am Samstag kurzerhand wieder aufgebaut, so dass ich am Sonntag gemeinsam mit Friederike, Wolfgang, Matthias und Reiner eine Tour Richtung Hirschberg starten konnte.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Tour-Daten:
Entfernung:17 km
Uphill:900 Hm
Downhill:900 Tm

Zusammen mit Reiner fuhr ich morgens nach Rottach-Egern, wo wir uns bei Mac Donald’s mit dem restlichen Mitfahrern zum Kaffee trafen. Anschließend fuhren wir nach Enterbach, parkten dort am Fußballplatz, packten die Bikes von / aus den Autos und machten uns fertig für die Auffahrt.

Anfangs bei kühlen Temperaturen noch recht warm eingepackt, fuhren wir Richtung Scharling und dann auf der Hirschberg-Scharling Rodelbahn bergauf. Schnell wurde uns wärmer und die ersten Jacken wanderten in die Rucksäcke. Meist gut fahrbar ging es ca. 600 Höhenmeter bergauf bis knapp unterhalb der Talstation der Materialseilbahn zum Hirschberghaus. Hier nahmen wir gleich mal einen recht verblockten, technischen Trail mit, der uns (nach zwei reparierten Platten) einige Zeit später und 100 Meter weiter unten auf dem von der Auffahrt bekannten Forstweg wieder ausspuckte.

Wir fuhren ein zweites Mal bergauf bis zur Materialseilbahn und ab hier begann dann die Tragepassage hinauf zum Hirschberghaus. Wir legten uns also die Fahrräder auf die Rucksäcke und stiegen gemeinsam bergauf. Wegen der nordseitigen Lage des Weges lag hier im Aufstieg noch fast durchgehend Schnee und ich machte mir Sorgen wie das wohl bergab mit dem Fahren klappen würde.
Im Schatten war es recht frisch, doch als wir weiter oben wieder in die Sonne kamen wurde es deutlich angenehmer. Vorbei am Hirschberghaus ging es weiter bergauf und bald bogen wir links ab zum Gipfel des Kratzer (1.545 m). Wegen des vielen Schnees verzichteten wir darauf noch weiter bis zum Hirschberg aufzusteigen und genossen bereits hier unsere mitgebrachte Brotzeit und den von Reiner frisch aufgebrühten Kaffee.

Nachdem wir uns gestärkt und ausgiebig das herrliche Panorama genossen hatten, machten wir uns fertig für die Abfahrt. Zunächst noch in der Sonne ging es auf dem Aufstiegsweg zurück zum Hirschberghaus und kurz danach in den Schatten und in den Schnee. Die Abfahrt auf der festen Schneedecke ging dann eigentlich besser als befürchtet. Bei langsamem Tempo boten die Reifen recht guten Grip aber in den meisten engen Spitzkehren und Steilpassagen war es mir dann doch zu riskant und ich zog es vor die eine oder andere Stelle zu schieben – obwohl das bei dem glatten Untergrund auch nicht ganz einfach war.

Wir kamen jedenfalls alle sturzfrei wieder hinunter zur Materialseilbahn und von dort aus ging es dann rechts auf einem wunderschönen, abwechslungsreichen Trail mit Spitzkehren, technischen und flowigen Passagen vorbei an der Holzpointalm wieder bergab. Ein paar mal kreuzten wir die Forststraße bevor wir schließlich kurz vor Scharling erneut auf die Forststraße trafen.

Auf dieser und auf dem Radweg rollten wir dann wieder zurück zu den Autos und beendeten den super Tag mit einem Tegernseer in der Sonne auf dem Christkindlmarkt in Gmund.

Eine wunderbare Herbst- / Wintertour am 2. Advent bei herrlichem Wetter mit netten Menschen – was will man mehr!?

Danke an Wolfgang für’s guiden und danke an Reiner (www.RockMotion.de) für Deine super Fotos!

GPS-Daten:
Ausgewählte Fotos:
Alle Fotos:

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