13. – 18. November 2016

Mit HappyTrails auf den Trails der Serra de Sintra

Nachdem es in diesem Jahr bisher nicht mit einem längeren Bike-Urlaub geklappt hatte, meldete ich mich Mitte Oktober noch bei HappyTrails für das TrailCamp in Portugal an. Die Beschreibung klang sehr verlockend und ich hoffte auf schönes Novemberwetter und gute Trails an der Atlantikküste.

Am Wochenende vorher hatte ich bereits mein Bike und meine Klamotten gepackt und so ging es nach einer reiseintensiven Arbeitswoche am Samstag Vormittag zum Flughafen nach München. Dort traf ich bereits Stefania, eine meiner Mitreisenden und wir flogen gemeinsam nach Lissabon. Die Biketaschen und unsere Koffer kamen unbeschadet an und wir wurden gemeinsam mit Heike, einer weiteren Teilnehmerin, die schon eine Woche beim Surfen in Portugal war, von einem Shuttle am Flughafen abgeholt. Über immer schmaler werdende Straßen fuhren wir Richtung Westen  in unsere ca. 40 km entfernte Unterkunft „The Lodge“ bei Colares nahe der Westküste.

Dort wurden wir von unseren beiden Guides Markus und Sebi begrüßt und Ralf, dem Chef der Lodge vorgestellt. Dieser führte uns durch die wunderschöne Anlage und zeigte uns unsere Zimmer, Pool, Whirlpool, Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräume.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Gesamt-Daten:

Entfernung:ca. 125 km
Uphill:ca. 1.490 Hm
Downhill:ca. 7.300 Tm

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, bauten wir noch unsere Fahrräder zusammen und fuhren anschließend mit dem Leihwagen der Guides zum Abendessen in ein nahegelegenes Restaurant. Bereits beim Montieren hatte es angefangen zu regnen und jetzt schüttete es in Strömen! Na das fing ja schon gut an 🙂 .

Nachdem wir vom Essen zurück waren, gab’s noch zwei Bierchen im Wohnzimmer der Lodge und anschließend ging es ins Bett. Schließlich wollten wir für den 1. Biketag fit sein.

13. November 2016

Coastal Trails zwischen Praia das Maçãs und Fontanelas

Nachdem es die halbe Nacht geschüttet hatte, wachten wir am Sonntag Morgen bei wolkenlosem Himmel auf und genossen ausgiebig das erste Frühstück in der Lodge.

Anschließend gab es den obligatorischen Bike-Check und wir überprüften nochmals, ob beim Zusammenbau gestern nichts vergessen wurde. Schließlich wurden noch die Gabeln und Dämpfer kontrolliert und bei Bedarf angepasst.

Nachdem die Bikes nun für die Woche fit waren, machten auch wir uns fertig und fuhren gegen 11:20 von der Lodge auf der Straße nach Praia das Maçãs und anschl. auf den Trails an der Küste entlang weiter Richtung Norden. Westlich von Fontanelas legten wir eine Fahrtechnikübung ein. Dabei wiederholten wir u.a. Grund-, aktivierte und Aktivposition und machten einige Bremsübungen. Danach machten wir auf den Klippen der Steilküste bei herrlichem Sonnenschein eine ausgiebige Mittagspause und verspeisten unsere mitgebrachte Verpflegung.

Anschließend fuhren wir weiter Richtung Norden, wo es ein paar von Einheimischen gebaute Trails gibt. Einige davon nahmen wir unter die Sollen und an einigen Stellen kam das Bike sogar auf den Rücken, um den Aufstieg zu erleichtern. Nach ein paar Runden auf den gebauten Trails fuhren wir weiter auf den Küstentrails nach Norden, bogen schließlich rechts ab, fuhren auf einen Aussichts-„Gipfel“ (109 m ü. M.!!!) und danach durch das Hinterland wieder zurück zu den gebauten Trails westlich von Fontanelas.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:17,5 km
Uphill:340 Hm
Downhill:340 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Nach einer letzten Abfahrt ging es schließlich an der Küste entlang wieder zurück, nicht ohne in Praia das Maçãs noch auf einen Kaffee einzukehren.

Nachdem wir zurück in der Lodge waren, fuhren wir mit dem Auto noch kurz zum Einkaufen und versorgten uns für die nächsten Tage mit Trinkwasser. Auf dem Rückweg fuhren wir dann noch hinunter zum goßen Strand (Praja Grande), kauften uns in der Bar ein Bier und genossen dieses bei der untergehenden Sonne gemeinsam am Sandstrand. Danach fuhren wir in ein Lokal in der Nähe, wo es heute ein spezielles Tapas-Essen gab und setzten uns anschl. zum Ausklang des ersten Tages wieder in der Lodge bei einem Bier bzw. einem Glas Rotwein zusammen.

Ausgewählte Fotos:

14. November 2016

Sintra Trails I

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 8:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück, nahmen uns eine Mittagsverpflegung mit und machten uns anschließend fertig zum Biken. Kurz nach 9:00 holte uns Hugo, der Chef von WERIDE.PT mit dem Shuttle ab. Er war engagiert, um uns in den nächsten Tagen die Trails der Serra de Sintra zu zeigen und sein Fahrer holte uns jedesmal zuverlässig am Trailausstieg ab, um uns anschließend wieder zu einem der Startpunkte hinauf zu fahren.

Wir verluden also unsere Bikes auf den Hänger und los ging es über schmale Straßen und Wege hinauf zum ersten Startpunkt knapp unterhalb des Pincaros Novos auf ca. 450 m. Dort beginnt der Malveira-Trail, eine (wie fast alle Trails) von Hugo und den Locals gebaute sehr naturnahe Abfahrt über ca. 230 Tiefenmeter hinunter zur Straße En9-1 nördlich von Melveira da Serra. In einer guten Mischung aus flowigen und technischen Passagen führt der Weg durch den Wald hinunter zur Straße und bietet den einen oder anderen Jump, der bei Bedarf aber auch problemlos umfahren werden kann.

An der Straße wartete bereits der Shuttle, der uns noch einmal nach oben brachte, so dass wir den Trail gleich ein zweites Mal unter die Stollen nahmen. Bei der ersten Befahrung noch ein wenig vorsichtig, ging es beim zweiten Mal schon deutlich flotter bergab. Am Trailende wurde erneut der Shuttle beladen, der uns diesmal auf dem etwas östlicher gelegenen 490 m hohen Berg namens Monge absetzte. Von hier aus ging es in die 3 Sektionen des Dimas-Trails – ein wunderschöner technisch-flowiger Pfad, der im letzten Abschnitt auch Bridges-Trail bzw. Caminho Das Pontes heißt.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:17 km
Uphill:85 Hm
Downhill:1.704 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Hier führt dieser recht flowig und teilweise zimlich eng über diverse Brücken am Bach entlang durch regenwaldähnliche Flora mit Bambus- und Eukalyptusbäumen bis hinunter zu einem kleinen Stausee. Ein kurzes Stück auf der Teerstraße bergab und schon sahen wir an der En9-1 wieder unseren Shuttle stehen.

Schnell waren die Bikes verladen und wir ruhten uns bei der erneuten Auffahrt auf den Monge etwas aus. Oben angekommen ging es zunächst auf dem gleichen Trail wie zuvor bergab. Bald folgten wir aber links dem Monge-Trail Richtung Norden bis hinunter zur Hauptstraße nach Colares. Auch dieser Trail war z.T. wieder recht flowig zu fahren, hielt aber erneut etliche Schlüsselstellen bereit und führte wieder durch eine herrliche Landschaft im dichten Wald.

Schon mitten im Nachmittag war es jetzt Zeit für eine ausgiebige Pause. Dazu fuhren wir in ein kleines Bergdorf oberhalb von Colares in das Refugio Do Ciclista, eine kleine Bar und ein Restaurant. Dort gingen ein paar von uns zum Essen, die anderen verspeisten ihre mitgebrachte Mittagsverpflegung am Dorfbrunnen in der herrlichen Nachmittagssonne und krönten die Pause mit einem Espresso oder Cappuccino aus der Bar.

Gegen 16:00 Uhr bestiegen wir wieder den Shuttle und es ging erneut hinauf in die Berge, vorbei am 1. Startplatz des Tages weiter bis zum Parkplatz des Santuario da Peninha Sintra, einem alten Palast mit Kapelle und Kirche auf einem knapp 500 m hohen Hügel über dem Meer mit herrlichem Blick auf die Küstenlinie. Von hier aus führt einer der schönsten Trails, der „Trilho dos Burros“ (Esel-Trail), ein alter Pfad mit einigen herausfordernden Schlüsselstellen durch eine wunderschöne Landschaft bis hinunter an den herrlichen Sandstrand Praia Do Abano. Hier landeten wir gegen 17:45, genossen noch ein wenig den Strand und verluden die Bikes anschließend in den Shuttle, der uns wieder zurück in die Lodge brachte.

Schnell fuhren wir noch zum Einkaufen, denn später sollte in der Gemeinschaftsküche gekocht werden. Vorher entspannten wir uns aber noch im bereits morgens für uns reservierten Jacuzzi und dem einen oder anderen Kaltgetränk 🙂 .

Danach wurden Spaghetti mit Tomatensauce gekocht und wir ließen es uns weiter gut gehen bis wir schließlich müde und satt in die Betten fielen.

Ausgewählte Fotos:

15. November 2016

Sintra Trails II

Auch am Dienstag sammelte uns Hugo nach dem Frühstück wieder mit dem Shuttle in der Lodge auf und wir fuhren erneut hinauf in die Berge der Serra da Sintra. Als Einstieg wählten wir wieder den bereits von gestern bekannten Malveira-Trail, der bei der dritten Befahrung nochmal mehr Spaß machte.

Anschließend fuhren wir mit dem Shuttle nach Nord-Osten Richtung Sintra zum Einstieg in den Torgas-Trail auf ca. 420 m Höhe. Die 300 Tiefenmeter bis zur En9-1 sind auch hier zum Teil ganz schön herausfordernd. Wir befuhren den Trail  zwei Mal – beim ersten Mal schauten wir uns die Schlüsselstellen an, besprachen und übten die beste Line – beim zweiten Mal ließen wir es dann ein wenig schneller angehen. Dies führte dann auch zu einem kleinen Ausrutscher bei mir, der ohne große Folgen abging und zu einem Sturz von Heike bei dem sie sich leider eine heftige Schürfwunde am Ellbogen zuzog.

Nachdem diese verbunden war konnte es aber weiter gehen und der Shuttle brachte uns wieder auf den Monge wo wir die bereits von gestern bekannten Dimas- und Bridges-Trails unter die Stollen nahmen. Klasse Trails, die bei der zweiten Befahrung erst so richtig Spaß machen!

Zum Ende des Trail-Tages gaben wir uns noch einmal den wunderschönen Donkey-Trail, den wir ja auch bereits vom Vortag kannten. Diesmal fuhren wir am Meer angekommen noch ein Stück weiter bis zum Praia Do Guincho, einem bekannten Surf-Strand und genehmigten uns dort in der Bar Do Guincho in der Abendsonne noch ein verdientes Abschluss-Bierchen.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:19 km
Uphill:112 Hm
Downhill:1.643 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Abends gab es dann in der Lodge ein großes Barbecue mit viel gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse. Ein würdiger Abschluss für einen wiederum sehr gelungenen Trail-Tag bei herrlichem Wetter.

Ausgewählte Fotos:

16. November 2016

Urban-Trails und Nightride in Lissabon

Der Mittwoch stand im Zeichen der Urban-Trails in Lissabon und da wir erst Mittags los wollten, hatten wir den Vormittag frei. Wir nutzten aber die Gelegenheit und fuhren gemeinsam mit dem Leihwagen zum Cabo Da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Bei herrlichem Wetter besichtigten wir die sehr schöne Steilküste, wanderten ein wenig an der Küste entlang und fotografierten ausgiebig die schöne Landschaft.

Anschließend fuhren wir zurück in die Lodge und chillten noch ein wenig am Pool bis zur Abfahrt nach Lissabon. Gegen 13:00 Uhr holte uns Hugo mit dem Shuttle ab, wir fuhren in die Stadt und parkten den Bus und den Bike-Hänger auf einem Parkplatz direkt am Wasser gegenüber dem „Museu Nacional dos Coches“. Von hier begann unsere Bike-Rundfahrt durch Lissabon, nicht ohne im Cafe Pasteis de Belém die berühmten Pasteis zu probieren. Anschließend pedalierten wir durch das Botschafts-Viertel bergauf in den Monsanto-Park, wo wir die ersten Trails mitnehmen konnten. Weiter ging es Richtung Nord-Osten bergauf und auf weiteren, schön angelegten Trails im Park mehrfach wieder hinunter. Schließlich fuhren wir weiter Richtung Gefängnis und auch dort gibt es sehr schöne stadtnahe Trails, die eine Menge Spaß machen.
Zurück Richtung Süd-Osten fuhren wir anschließend durch die Stadt wieder bergab und kehrten im Restaurant Chú Chú zum Tapas-Essen ein.

Nach dem hervorragenden Essen war es inzwischen dunkel geworden und so montierten wir bevor es weiter ging unsere mitgebrachten Lampen an die Bikes bzw. auf die Helme.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:36 km
Uphill:667 Hm
Downhill:667 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Anschließend fuhren wir noch eine ausgedehnte Nachtrunde durch die Altstadt von Lissabon bergauf, bergab z.T. über steile Treppen wieder hinunter an den Rio Tejo. Immer am Ufer entlang ging es dann wieder zurück zum Parkplatz wo Hugo die Bikes auf dem Hänger verstaute und wir uns inzwischen ein großes Bier in einer nahegelegenen Bar gönnten.

Ein wunderschöner Bike-Tag in Lissabon ging dann nach unserer Rückkehr in der Lodge noch mit einem weiteren Absacker zu Ende.
Wer hätte gedacht, dass wir nicht in den Bergen der Serra sondern in der Großstadt die meisten Kilometer und Höhenmeter der Woche sammeln würden 🙂 .

Ausgewählte Fotos:

17. November 2016

Sintra Trails III

Nachdem es am Tag zuvor doch recht spät wurde bis wir in den Betten waren, schliefen wir heute etwas länger und entspannten uns am Vormittag noch ein wenig in der Lodge und am Pool.

Um 12:00 Uhr holte uns Hugo wieder mit dem Shuttle ab und wir fuhren erneut in die Berge bei Sintra. Erneut starteten wir am Monge und befuhren als erstes eine etwas weiter westlich liegende Variante des Monge-Trails. An einer schwierigen Stelle mit einem krassen Drop hielten wir an und begutachteten die möglichen Lines. An diesem Tag begleitete uns wieder der Mitinhaber der Lodge und er wollte unbedingt versuchen den Drop zu fahren. Alles gut zureden half nichts und so kam es wie es kommen musste: Das Vorderrad kam beim „Absprung“ nicht weit genug nach oben und so schlug das Vorderrad direkt im Boden ein und ein heftiger Überschlag aus ca. 1,5 Höhe war die Folge. Gott sei Dank passierte dank Rückenprotektor und Vollvisierhelm wohl nichts ernstes, aber trotzdem waren wir nach dem bösen Sturz alle ein wenig geschockt und nicht mehr so locker unterwegs wie an den Tagen davor.

Um wieder etwas herunterzukommen, fuhren wir als nächstes noch einmal den schon bekannten und relativ einfachen Malveira-Trail und anschließend zwei mal den vom Tag 2 bekannten Monge-Trail bis hinunter nach Colares. Nachder zweiten Befahrung pedalierten wir von Colares aus zurück zur Lodge und beendeten den Trail-Tag mit einem Bier auf der Terrasse. Danach ging es nochmal zur abendlichen Entspannung in den Jacuzzi.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:15 km
Uphill:105 Hm
Downhill:1.326 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Zum Abendessen gingen wir dann diesmal zu Fuß hinunter zum Praia Grande, in die Bar Do Fundo ganz am Ende des Strandes. Dort hatte ich mich mit Kathi aus Linz und Thomas, ihrem Begleiter aus der Schweiz verabredet, die zufällig zur selben Zeit in Sintra waren. Gemeinsam ließen wir uns Wein und Essen schmecken und hatten einen schönen Abend.

In der Lodge gab es nach der Rückkehr noch einen Absacker und dann gings ins Bett.

Ausgewählte Fotos:

18. November 2016

Sintra Trails IV

Am letzten Tag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück wieder um 9:00 mit dem Shuttle. Heute war es, wie auch bereits gestern Nachmittag schon, ein wenig bewölkt und wir hofften, dass das Wetter durchhalten würde.

Vom Monge aus starteten wir heute in einen neuen Trail mit dem vielsagenden Namen Kamikaze Richtung Süd-Osten. Auch dieser hatte wieder einige technisch herausfordernde Sektionen zu bieten und machte großen Spaß. Anschließend durften wir uns nochmal zwei Highlights aus der Woche aussuchen und so fuhren wir auf allgemeinen Wunsch nochmal den Donkey-Trail hinunter zum Meer und die Dimas- und Bridges-Trails bis zum Stausee. Je öfter man die Trails befährt und je besser man sie kennt, desto mehr Spaß machen sie. Die Schlüsselstellen sind bekannt und so kann man flüssig durchfahren ohne an Flow zu verlieren. Einfach nur genial!

Schließlich setzte uns Hugo zu guter Letzt gegen 13:30 nochmal am Monge aus. Anschließend verabschiedete er sich weil er mit Kathi und Thomas am Nachmittag zum Nightride nach Lissabon wollte.

Wir aber nahmen nochmal den Monge-Trail Richtung Norden und wollten wieder im Refugio Do Ciclista einkehren. Auf dem Weg dahin haben wir kurz die Orientierung verloren und eine kleine Extrarunde eingelegt. Schließlich kamen wir aber kurz nach 14:00 Uhr am Refugio an und legten unsere Mittagspause ein. Eigentlich wollten wir am Nachmittag nochmal eine oder zwei Auffahrten selbst hochtreten aber jetzt begann es zu regnen und so warteten wir eine Regenpause ab und pedalierten zurück zur Lodge weil die Trails hier bei Nässe nicht unbedingt zu empfehlen sind.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:21 km
Uphill:180 Hm
Downhill:1.626 Tm

Auf Wunsch des Veranstalters werden von diesem TrailCamp keine GPS-Daten veröffentlicht.

Kurz nach drei Uhr am Nachmittag waren wir dann relativ trocken wieder in der Lodge und nachdem es jetzt ordentlich zu regnen begonnen hatte, ging es erstmal unter die Dusche. Anschließend machten wir noch einen Ausflug nach Sintra, es war inzwischen wieder trocken und so liefen wir eine ganze Zeit lang durch die schöne Altstadt, kehrten in einem Cafe ein und fuhren anschließend noch zum Einkaufen nach Colares.

Am Abend wurde nochmal in der Gemeinschaftsküche gekocht und anschließend gemeinsam gegessen. Die anderen gingen danach noch in die Bar in der wir am Tag 1 beim Tapas-Essen waren aber ich hatte irgendwie keine Motivation mehr nochmal aufzubrechen. Also gönnte ich mir noch ein, zwei Gläser Rotwein und ging anschließend auf mein Zimmer.

Ausgewählte Fotos:

Viel zu schnell waren die 6 Biketage vorbei und schon war der Abreisetag gekommen 🙁 . Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und verpackten unsere Bikes wieder in die Evoc-Bags. Schließlich verabschiedeten wir uns von der Lodge und von Markus und Sebi bevor wir den Shuttle beluden und zum Flughafen nach Lissabon gefahren wurden. Von hier ging es dann für Heike nach Zürich und für Stefania und für mich zurück nach München.

Es waren sechs wunderschöne Biketage in der portugiesischen Serra de Sintra! Ein sehr nettes, kleines Team, klasse Guides, herrliches November-Wetter und saugeile Trails in einer tollen, abwechslungsreichen Landschaft.

Vielen Dank an Ralph und das Team der Lodge Portugal, an HappyTrails für die Organisation und das Guiding und an Hugo von WERIDE.PT für perfektes Guiding und top-organisierte Shuttle-Dienste!

Hier gibt es noch ein paar externe Links zu weiteren Reise- bzw. Spotberichten zur Serra de Sintra:

https://www.bergwelten.com/lp/zwischen-atlantikkueste-und-lissabon-freeriden-in-portugal
http://enduro-mtb.com/travel-portugal-endurieren-in-der-sierra-de-sintra/
http://enduro-mtb.com/spot-check-portugal-die-besten-bikespots-zwischen-gebirge-und-atlantik/

Weitere Fotos von:
  • den Guides kommen hier hoffentlich noch 😉

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