30. März – 02. April 2017

Fahrtechnik-Training mit Felix und einer tollen Truppe

Auf Initiative von Sebastian, der im März noch ein paar Resturlaubstage abbauen musste, hatte auch ich mich bereits im Januar bei TrailXperience zum FahrtechnikCamp ENDURO im Vinschgau angemeldet.

Die Wettervorhersage war gut und so traf ich mich am Donnerstag Morgen in Forstenried mit Sebastian und wir fuhren gemeinsam Richtung Süden. Es war relativ wenig Verkehr und wir hatten noch genügend Zeit um uns in Reschen eine Wurstsemmel zu kaufen und bei einer kurzen Pause zu verspeisen. Kurz nach 11:00 Uhr kamen wir im Landhotel Latscher Hof an und konnten auch gleich unser Zimmer beziehen.

Wir zogen uns um und tranken im Garten des Hotels einen Cappuccino. Da insgesamt drei Gruppen von TrailXperience hier waren, saßen schon eine ganze Menge Biker bereit und bald kamen auch die Guides dazu. Unser Guide Felix, den ich vom vorletzten Jahr aus dem Aostatal kannte und die anderen stellten sich kurz vor, begrüßten alle Teilnehmer und teilten die drei Gruppen entsprechend der Buchung auf.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Gesamt-Daten:

Entfernung:ca. 77 km
Uphill:ca. 1.600 Hm
Downhill:ca. 4.270 Tm

30. März 2017

Fahrtechnik im Übungsgelände und Einrollen on the Trail

Die Enduro-Gruppe bestand aus sechs Teilnehmern und es gab zunächst eine kurze Vorstellungsrunde. Sebastian und ich sollten die nächsten Tage also zusammen mit Andrea, Sirko, Markus, Wolfgang und unserem Guide Felix die Latscher Trails unsicher machen.

Kurz danach ging es los und wir trafen uns zum obligatorischen Bike-Check vor dem Hotel bevor wir um kurz nach eins ca. ein halbe Stunde Anstieg hinauf zum Waldkindergarten von Latsch hinter uns brachten. Hier wurden schon mal die ersten Grundübungen gemacht und bald ging es weiter zum Latscher Fahrtechnikgelände wo u.a. nochmal die „aktivierte“ und die Aktivposition geübt wurde. Einige Übungen später fuhren wir dann kurz nach 16:00 Uhr wieder ein Stück bergauf, um dann das was wir vorher gelernt hatten direkt auf dem Trail 18A einzuüben und mit Videoanalysen zu vertiefen.

Gegen 17:30 waren wir wieder im Hotel, wo wir das Gelernte natürlich noch ausgiebig bei dem einen oder anderen Weißbier diskutieren mussten bevor es zum Duschen und Abendessen ging.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:17,5 km
Uphill:340 Hm
Downhill:340 Tm
Ausgewählte Fotos:

31. März 2017

Montani- und Morter-Trails

Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück um 9:00 Uhr und verbrachten erstmal eine knappe Stunde auf dem Vorplatz des Eisstadions zum Üben der richtigen Kurvenfahrtechnik. Es war morgens im Schatten noch recht frisch und so waren wir froh, als wir danach in der Sonne ca. 20 Minuten bergauf fahren und uns dabei aufwärmen durften. Jetzt gab es im Gelände eine weitere Übungseinheit und nach einer halben Stunde pedalierten wir weiter noch ein Stück bergauf um schließlich das Gelernte auf den Montani-Trails in die Praxis umzusetzen. Auch hier gab es wieder Videoanalysen und entsprechendes Feedback von Felix. In Morter machten wir dann nochmal ein paar Trockenübungen und schließlich pedalierten wir hinauf zum Einstieg in den 5A, auf dem wir mit viel Flow wieder hinunter zum Bierkeller fuhren, wo wir kurz vor 13:00 Uhr unsere Mittagspause einlegten.

Sebastian hatte sich dummerweise durch einen hochgeschleuderten Stein sein Schaltwerk demoliert und fuhr nach dem Essen hinunter nach Latsch um es erneuern zu lassen. Der Rest der Gruppe fuhr weiter nach Morter und hinauf Richtung Wetterkreuz, um noch ein paar weitere Technikübungen zum Bremsen und Hinterradversetzen zu absolvieren. Nach einiger Zeit stieß Sebastian mit neuem Schaltwerk wieder zu uns und es ging wieder auf super Trails bergab, wo wir das Gelernte gleich wieder in der Praxis üben konnten.

Schließlich fuhren wir nochmals den 5A, am Bierkeller vorbei und weiter zurück zum Hotel. Hier gab es natürlich im Garten wieder die obligatorische Nachbesprechung bevor es zum Duschen und zum Essen ging.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:17 km
Uphill:520 Hm
Downhill:520 Tm
Ausgewählte Fotos:

01. April 2017

Sahne-Trails am Monte Sole

Der heutige Tag Stand unter dem Motto „Man muss nicht immer alles hochtreten was man runterfährt!“. So begann der Tag nach kurzem Bike-Check damit die Räder auf den Shuttle-Anhänger zu laden und wir wurden auf den Sonnenberg knapp unterhalb von St. Martin im Kofel gefahren.
Hier teilten sich die Gruppen auf und wir Enduristi stiegen gleich in den Tschilli-Trail ein, nicht ohne auch hier wieder ein paar Fahrtechniksessions mit Videoanalysen einzubauen. Vom Ratschillhof fuhren wir auf dem 7er Trail geradeaus weiter bis zum 5er und über die Annenberger Böden weiter zur Hängebrücke. Weiter ging es auf dem 5er Richtung Goldrain und schließlich über Tiss auf dem Tisserweg nach Latsch wo wir in der Pizzeria des AquaForum unsere Mittagspause einlegten.

Nach dem Essen stand schon wieder unser Shuttle bereit und brachte uns erneut hinauf auf den Sonnenberg, diesmal ein Stück oberhalb von St. Martin. Es ging zunächst wieder in den Tschilli-Trail, diesmal hielten wir uns aber Richtung Osten und fuhren ein Stück die Straße entlang bis zum Mairhof. Hier stiegen wir dann in den z.T. recht schwierigen 8er und 8A Trail ein, der uns wieder nach Latsch hinunter führte. Auch hier gab es wieder einige Stops mit Trainingseinlagen und Feedback von Felix.

Schließlich pedalierten wir durch Latsch hinauf zu unserem Hotel wo wir auch heute wieder gegen 17:00 Uhr zu Nachbesprechung im Garten zusammensaßen bevor ein sehr geiler Tag mit noch geileren Trails beim Abendessen ausklang.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:22 km
Uphill:205 Hm
Downhill:2.050 Tm
Ausgewählte Fotos:

02. April 2017

Holy Hansen, Aigen-Trail und Morter 

Auch am letzten Tag wartete nach dem Frühstück wieder der Shuttle auf uns und brachte uns bis kurz vor den Haslhof, den Einstieg in den bekannten Holy Hansen Trail. Nach gemeinsamen Gruppenfoto fuhren wir in den Trail und hatten ordentlich Spaß. Trotzdem sind mir persönlich Naturtrails lieber als die Gebauten, obwohl der Holy Hansen noch recht naturnah ist. Wieder an der Straße angekommen, fuhren wir auf dieser, vorbei am Melanzhof, wieder hinauf bis zum Einstieg in den Aigen Trail. Auf diesem fuhren wir dann wieder Richtung Osten bis kurz vor Morter zum Wetterkreuz wo wir am Vortag unsere Übungen gemacht hatten.

Hier gab es eine kurze Pause und anschließend fuhren wir nochmal 200 Hm bergauf, um dann auf dem 23er Weg wieder hinunter nach Morter zu trailen. Zu guter Letzt pedalierten wir dann noch einmal hinauf zur Burgruine Obermontani und fuhren ein letztes Mal auf dem Montanitrail bergab, um anschließend durch die Apfelplantagen zurück zu unserem Hotel zu fahren.

Dort durften wir noch auf unseren Zimmern duschen und zur Abschlußbesprechung gab es noch eine gute Lasagne. Schließlich hieß es Abschied nehmen, wir packten unsere Sachen ins Auto, die Bikes auf den Heckträger und traten die Heimreise an.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:20 km
Uphill:550 Hm
Downhill:1.360 Tm
Ausgewählte Fotos:

Die vier Tage mit TrailXperience waren wieder mal jeden Cent wert! Wieder habe ich viel dazugelernt und Felix unser Guide hatte durch seine ruhige Art und durch die professionellen Videoaufnahmen daran einen wesentlichen Anteil! Die super Truppe und das kameradschaftliche Miteinander hat natürlich auch dazu beigetragen, dass das FahrtechnikCamp ein voller Erfolg war. Und das gute Wetter sowie die Gastfreundschaft im Latscher Hof haben den Rest dazu gegeben. Danke an alle – schee war’s!

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