23. April 2017

Erste Fahreindrücke von meinem neuen Spaßgerät

Nachdem ich vergangenen Donnerstag mein neues Jekyll 2 bei RABE Bike in Empfang nehmen durfte, hatte ich am Freitag auf meinen Hometrails im Emmeringer Wald und heute im Olympiapark beim Sattelfest in München Gelgenheit erste Eindrücke zu sammeln.

Auf meiner Heimatstrecke im Emmeringer Wald testete ich zunächst das Kletterverhalten. Hier gibt es einen kurzen, recht steilen Anstieg im Wald mit vielen teils hohen Querwurzeln über die man das Vorderrad lupfen muss. Mit dem großen Kettenblatt der exakt schaltenden Eagle-Gruppe tritt es sich spielerisch den Berg hoch und obwohl die Gabel nicht absenkbar ist, spüre ich keine Neigung, dass das Vorderrad unkontrolliert abhebt. Trotzdem läßt es sich leicht über querliegende Wurzeln heben.

Ein anschließender fast ebener, kurviger Waldtrail zeigte ein sehr spielerisches und leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten. Hier testete ich die neue Dämpferverstellung und befand schließlich den geschlossenen Hustle-Modus (mit 130 mm Federweg) und offenem Lockout als sehr angenehm auf dem schnellen, wurzeligen Trail.

Das Umsetzen in der einen oder anderen Spitzkehre funktionierte auf Anhieb problemlos und auch hier hatte ich den Eindruck, dass es sehr viel leichter und spielerischer klappt als mit meinem 601.

Beim Bike-Spielen im Olympiapark und in meiner Heimatstadt bestätigte sich der agile Eindruck noch mehr. Leichtfüßig geht das Bike über 2 Treppen oder eine hohe Stufe hinauf und das Versetzen des Hinterrades beim Hinunterfahren der Stufen gelingt problemlos. Die Auffahrt auf den Olympiaberg auf Teer mit geschloßener Federung ist sehr effizient und kräfteschonend.

Das Jekyll ist extrem wendig und verspielt, klettert sehr gut bergauf und macht wirklich großen Spaß! Ich weiß nicht, ob es nur an den größeren Reifen liegt oder an der Gesamtgeometrie und den sperrbaren Federelementen, aber ich habe den Eindruck auf Forst- und Teerstraßen mit viel weniger Kraft bzw. viel schneller fahren zu können.

Der erste Eindruck ist also durchweg positiv. Ich bin gespannt auf die ersten Trails in den Bergen, wenn ich den Flow-Modus des Dämpfers (mit 165 mm) richtig austesten kann.

Weitere Erfahrungsberichte folgen.

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