08. April 2018

Zum Saisonbeginn wieder mal auf dem Eschenloher Hausberg

Nachdem wir zuletzt an Sylvester auf dem Osterfeuerkopf waren und die Saison bereits am Wochenende zuvor auf dem Voldöpper eröffnet hatten, zog es uns bei dem wunderschönen Frühlingswetter an diesem Sonntag wieder einmal auf den Osterfeuerkopf.

Wir hatten die Hoffnung, dass der Gipfel bereits schneefrei und der Trail relativ trocken sein sollte – dies wurde tags zuvor auch durch Berichte aus der Community bestätigt.

Um 10:00 Uhr waren wir (Frank, Reiner, Michl und ich) in Eschenlohe am Start. Der Parkplatz war bereits ziemlich voll und wir ahnten schon, dass wir heute viele Wanderern treffen würden.

So machten wir uns also auf den Aufstieg hinauf Richtung Gipfel, die Räder kamen dabei sofort bzw. recht bald auf den Rücken. Wir ließen es gemütlich angehen und legten die eine oder andere kurze Pause ein. Die Wanderer die wir bzw. die uns überholten waren allesamt freundlich und das eine oder andere nette Wort wurde gewechselt.

An einer Schlüsselstelle, an der die Kehre leider durch viele Biker mit einen Abkürzer entschärft wurde, mussten wir etwas Trail-Pflege betreiben. Wir versperrten den Abkürzer mit Ästen und Baumstämmen, in der Hoffnung, dass der Abkürzer künftig vermieden wird.

Hier ein Appell an alle Biker: Wer die schwierigen Schlüsselstellen (z.B. Spitzkehren im steilen Gelände) nicht fahren kann – kein Problem! Steigt einfach ab und schiebt! Aber vermeidet es Abkürzer zu nehmen und damit eine einfachere Line in den Berg zu legen! Das ist genau das, was uns von vielen immer wieder vorgeworfen wird: Wegzerstörung! Schieben ist keine Schande – aber bitte: #noshortcuts!

Nach dieser Maßnahme ging es weiter hinauf zum Gipfel, der heute wegen Überfüllung geschlossen war! So viele Wanderer hatten wir hier oben noch nie gesehen. Aber kein einziges böses Wort, alle freundlich und mit Respekt unserer Leistung gegenüber das Bike hier herauf zu tragen. Wir ließen die Bikes ein Stück unterhalb des Gipfels stehen und suchten uns einen Platz zum Brotzeit machen und Kaffee kochen.

Unter den neidischen Blicken so manchen Wanderers tranken wir unseren frisch gebrühten Kaffee und ließen uns die Brotzeit schmecken. Nach ein paar Gipfelfotos machten wir uns für die Abfahrt fertig und schließlich weider auf den Weg nach unten.

Der Trail hinunter ins Eschenlainetal ist immer wieder ein Gedicht! Sehr geniale Mischung aus flowigen und technischen Abschnitten, Spitzkehren und Wurzelpassagen – einfach ein Traum! Trotz der vielen Wanderer kamen wir zügig voran – nicht zuletzt weil alle rücksichtsvoll waren und es diesmal kein einziges böses Wort und keine Diskussionen gab – sehr bemerkenswert!

So kamen wir zufrieden und wieder mal mit breitem Grinsen im Gesicht bei den Autos an, verpackten unsere Klamotten und Bikes und gönnten uns noch ein Kaltgetränk in der Taverne Athen in Eschenlohe.

Sehr genialer Tag mit Freunden und vielen netten Wanderern – Miteinander statt gegeneinander – es geht wenn man will!

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Tour-Daten:

Entfernung:8 km
Uphill:650 Hm
Downhill:650 Tm

GPS-Daten:

Ausgewählte Fotos:

1 Kommentar

  1. Hallo,
    Gestern die Tour als Abendrunde gemacht. So trocken hab ich das noch nicht erlebt. Sehr Spaßig.
    Die Trailpflege finde ich an der Stelle aber etwas übertrieben. Ist im Grund ja richtig. Und ich hab die „Kerhe“ bisher immer ausgelassen, aber der Baum wird vermutlich auch nicht mehr lange stehen und dann wird es sowieso eine Routenänderung geben.
    Schaut ja eh wild aus unterhalb der Stelle.

    Aber es ist schon deutlich sichtbar wie der Weg im Allgemeinen von Jahr zu Jahr breiter wird.

    Um 16 uhr war der Gipfel übrigens fast leer.

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