08. Januar 2021

Geniale Umrundung des Wank im Winter-Wonderland

An diesem Freitag war in Garmisch nochmal schönes Wetter angesagt und da ich meinen „Frei-Tag“ hatte, wollte ich meine erste größere E-Bike Tour im neuen Jahr unternehmen. Wieder einmal trafen wir uns am Parkplatz des Warm-Freibades in Farchant, um von dort Richtung Esterbergalm zu starten. Über den Philisophenweg fuhren wir in einer herrlichen Winterlandschaft also zunächst Richtung Garmisch, um anschließend der Straße zur Wank-Bahn und vorbei am Kletterwald bergauf zu folgen. Auf der festgefahrenen Schneedecke hatten die Reifen sehr guten Grip und zügig ging es bergauf. Nur an wenigen Stellen waren Teile der Straße vereist, diese ließen sich aber problemlos umfahren.

Selbst die extrem steilen Stellen waren mit ein wenig vorausschauender Spurwahl problemlos zu bewältigen und so erreichten wir nach ca. 1 1/4 Stunden die Esterbergalm. Kurz vor der Alm war ein Wanderweg im Schnee Richtung Kaltwssergraben geräumt bzw. festgefahren. Diesem folgten wir bis unterhalb der alten Skipiste, wo der präparierte Weg dann in eine schmale, festgetretene Spur im Schnee überging. So lange man mit den Reifen in der Trittspur blieb, ließ es sich auch bergauf recht gut vorankommen, so dass wir eine gute halbe Stunde später die Abzweigung Roßwank / Gschwandtnerbauer erreichten ab der der Weg wieder bergab führen sollte.

Hier legten wir an einer relativ trockenen Stelle unter einem Baum eine kurze Pause ein und verspeisten unsere mitgebrachte Brotzeit und unsere Kalt- bzw. Heißgetränke. Anschließend fuhren wir ab hier bergab Richtung Gschwandtnerbauer, ein schöner Trail auf dessen festgefahrener Schneedecke wir mit unseren grobstolligen Reifen recht guten Grip hatten. Ein paar wenige Stellen, an denen Tauwasser herunter lief, war es allerdings ziemlich vereist, so dass wir absteigen und vorsichtig schieben mussten, bevor es fahrend weiter ging. An der Abzweigung des Weges Nr. 414, ca. 100 Höhenmeter oberhalb des Gschwandtnerbauern bogen wir dann rechts in den 414’er ab und plagten uns ein wenig mit unseren schweren E-Bikes ca. 80 Hm den Weg bergauf bevor wir wieder fahren konnten.

Auf einer Höhe von 1.156 m zweigten wir dann rechts in einen schmalen, recht unscheinbaren Weg ab, der aber auch bereits von ein paar Wanderern ein klein wenig festgetreten war. Diesem folgten wir dann in stetigem Auf und Ab ca. 1,2 km bis wir ca. 30 Minuten später wieder auf einen breiteren Wanderweg, den „Sunnaweg“, der von der Eckenhütte zum Wank hinauf führt, trafen.

Von hier aus fuhren wir ein kurzes Stück bergauf und dann hinüber zur Mittelstation der Wank-Seilbahn. Weiter ging es auf der schneebedeckten Forststraße in flottem Tempo bergab bis zur Dax-Kapelle, an der wir heute Vormittag schon einmal vorbei gekommen waren. Jetzt hieß es noch einmal auf der gleichen Strecke wir vormittags ca. 1,2 km und 100 Hm bergauf bis zum Einstieg in den Farchant-Trail zu fahren, mit den E-Bikes – alle inzwischen mit dem 2. Akku bestückt – natürlich kein Problem. Zu guter letzt fuhren wir dann auf dem bekannten Farchant-Trail, der großteils gut zu befahren war aber auch ein paar ziemlich vereiste Stellen aufwies an denen wir sicherheitshalber die mitgeführten Grödeln anlegten, wieder hinunter zum Parkplatz. Auf einer schräg verlaufenden Wurzel, die unter dem Schnee versteckt war und auf der es mir im Bruchteil einer Sekunde den Vorderreifen wegzog, kam ich zu Sturz, was aber ohne folgen blieb. Gott sei Dank war ich an der Stelle recht langsam unterwegs.

Die wenigen Wanderer, die wir auf der Tour trafen waren alle freundlich und eher erstaunt, dass wir bei solchen Verhältnissen mit den Mountainbikes unterwegs waren. Insgesamt also war die Winter-Schneetour rund um den Wank ein großer Spaß, das Fahren im Schnee mit den E-Bikes macht wirklich Laune und bergauf wie bergab war der Grip besser als zunächst befürchtet!

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

„Miteinander statt gegeneinander – es geht wenn man will!“
#noshortcuts #noscidmarks #respectthetrail

Tour-Daten:

Entfernung:ca. 21 km
Uphill:ca. 1.060 Hm
Downhill:ca. 1.060 Tm

GPS-Daten:

Ausgewählte Fotos:

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare