03. Juli 2016

„Genieß das Leben ständig – bist länger tot als lebendig!“

Diesen Spruch, der sich auf den Markisen der Tillfuss-Alm wieder findet, deklarierten wir im Nachhinein zum Motto dieses genialen Bike-Tages.

Inspiriert durch den schönen Bericht von Andreas auf seiner Homepage machten wir uns am Morgen des 3. Juli auf den Weg nach Ehrwald. Kurz vor 9:00 trafen wir uns an der Talstation der Ehrwalder Almbahn. Mit dabei waren diesmal Friederike, Franky, Hans-Jörg, Matthias, Matthias und ich. Die ersten 400 Höhenmeter auf der Forststraße bis zur Bergstation schenkten wir uns und nutzten die Seilbahn als Aufstiegshilfe.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

Tour-Daten:
Entfernung:23 km
Uphill:1.070 Hm
Downhill:1.470 Tm

Von dort fuhren wir auf der Forststraße bergauf, vorbei an der Pestkapelle und der Hochfeldenalm. Kurz danach war die Forststraße für Fahrräder gesperrt, so dass wir leider gezwungen waren zu schieben ;-). Auf einer Höhe von ca. 1.820 m zweigt rechts der Max-Klotz-Steig ab. Auf diesem trugen wir unsere Bikes dann weiter hinauf bis zur Scharte „Am Brand“ (2.116 m). Hier gab es eine erste Foto-Session, denn die Stimmung mit einer tollen Mischung aus Sonne und Nebel war genial. Es folgte die erste kurze Trail-Abfahrt hinunter zum Feldernjöchl (2.045 m) worauf eine weitere Tragepassage Richtung Kaltwassersattel (2.163 m) folgte. Der Weg im schottrigen Steilhang war ein wenig abgerutscht und mit den Bikes auf dem Rücken und teilweise einer Hand am Berg nicht ganz einfach zu bewältigen! Hier ist also Trittsicherheit gefordert und wer Höhenangst hat wird Probleme haben!

Anschließend geht der Weg weiter zum Kotbachsattel (Wannigjöchl), mit knapp 2.200 m der höchste Punkt der Tour. Ab hier beginnt dann die Belohnung für den harten Aufstieg: Ein wunderbarer, technischer Trail führt hinunter zum Steinernen Hüttl (1.925 m). Dort legten wir eine verdiente Pause ein und stärkten uns mit Speckknödeln und isotonischen Erfrischungsgetränken. Anschließend ging es wiederum auf einem super Trail über 500 Tiefenmeter hinunter ins Tal der Leutascher Ache. Dort kehrten wir auf besagter Tillfuss-Alm ein und ließen es uns vor der Alm in der Sonne gut gehen.

Von hier aus fuhren wir dann hinunter zum Forstweg und auf diesem nochmal 5 km und ca. 200 Höhenmeter stetig bergauf bis zum Igelsee. Über den nochmals recht deftigen „Koatigen Steig“ ging es hinunter zur Ehrwalder Alm und auf dem Forstweg Richtung Nord-Westen weiter bis zum Einstieg in den Wiessteig. Dieser eigentlich sehr schöne Waldtrail war durch den vielen Regen im Juni jedoch leider sehr naß und aufgeweicht, so dass einige Stellen unfahrbar waren (obwohl auch das Schieben auf dem glitschigen Untergrund nicht einfach war). Letztendlich kamen wir aber alle, zwar schmutzig aber wohlbehalten, wieder am Parkplatz bei den Autos an.

Eine wunderschöne, aber trotz Seilbahnunterstützung auch anstrengende Runde mit vielen Tragepassagen und sehr genialen Trails!

GPS-Daten:
Ausgewählte Fotos:

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Formular zurücksetzenBeitragskommentare