07. – 09. Februar 2020

3 wunderbare Bike-Tage mit den Rabe-Bike & Friends in Bozen und am Gardasee

Wie auch schon in den Jahren zuvor, waren wir auch dieses Jahr, quasi zur Saisoneröffnung, wieder für ein verlängertes Wochenende in Bozen.

Recht früh starteten Manfred, Michl und ich in München, damit wir rechtzeitig um 8:00 Uhr beim Lanz am Brenner zum Frühstück waren.

Diesmal waren wir die ersten, doch schon bald kamen auch Matthias, Hans-Jörg mit Reiner und schließlich Sebastian und Wolfgang dazu. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir schließlich weiter nach Bozen. Diesmal ging es gleich durch Bozen hindurch Richtung Norden und wir parkten die Autos an der Talstation der Seilbahn Bozen – Jenesien.

Dort packten wir unsere Bikes von bzw. aus den Autos und machten uns bereit für die erste Tour.

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

„Miteinander statt gegeneinander – es geht wenn man will!“

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Gesamt-Daten:

Entfernung:54 km
Uphill:1.471 Hm
Downhill:5.408 Tm

07. Februar 2020

Jenesien, Flak, 6 er und Nesselbrunnsteig

Die ersten vier erwischten gleich eine Gondel nach oben und schon bald schwebten wir hinauf Richtung Jenesien. Das Wetter war herrlich und oben angekommen genossen wir gleich mal die ersten wärmenden Sonnenstrahlen an der Bergstation. Es dauerte nicht lange und dann kam die nächste Gondel mit dem Rest der Truppe ebenfalls oben an. Kurze Zeit später pedalierten wir durch Jenesien hindurch auf inzwischen schon bekannter Strecke Richtung Westen. Diese mal lag deutlich weniger Schnee als im letzten Jahr und so bogen wir am Eggenhof angekommen direkt links ab, folgten direkt dem Weg Nr. 6 durch den Wald und über die Lichtung weiter, am nächsten Hof vorbei bis zum nächsten Wald.

Hier fuhren wir dann weiter Richtung Süd-West, mussten dabei etliche umgestürzte Bäume umfahren oder übersteigen und verpassten irgendwo die Abzweigung, so dass wir schließlich nach einiger Zeit quer durch den Wald bergab zurück auf den eigentlichen Weg queren mussten. Auf diesem fuhren wir dann weiter bis zu den alten Flak-Stellungen am Altenberg (1.223 m), wo wir bei herrlichem Wetter und herrlicher Aussicht unsere Mittagspause einlegten.

Danach fuhren wir dann auf dem 6er immer weiter hinunter bis zur Straße, folgten dieser ein kurzes Stück bergauf um dann schließlich auf dem 9er Trail bis hinunter nach Bozen zu fahren. Im Tal angekommen fuhren wir quer durch die Stadt bis zur Talstation der Rittner Seilbahn, mit der wir uns wieder bergauf bis nach Oberbozen bringen ließen. Dort kehrten wir dann im Hotel Post Victori ein und genossen auf der herrlichen Sonnenterrasse Spritz, Capuccino, Kuchen und Weißbier (alk.frei) – einfach herrlich!

Schließlich stiegen wir wieder auf die Bikes und fuhren über den 14er Trail zum Aussichtspunkt Merltennen. Von da ging es dann weiter auf dem wunderbaren, technischen Nesselbrunnsteig wieder hinunter ins Tal zu den Autos. Dort angekommen verpackten wir wieder unsere Räder und fuhren schließlich nach Kardaun ins Hotel Eggentaler Hof, das wir nach den guten Erfahrungen im Vorjahr auch dieses Jahr wieder gebucht hatten.

Wir bezogen unsere Zimmer und es gab vor dem Duschen noch ein (oder zwei?) schönes, kühles After-Trail Bier vom Faß – was für ein Genuss! Anschl. wurde geduscht und dann trafen wir uns zum Steak-Essen im (diesmal vor-reservierten) Restaurant. Auch dieses Jahr war das Essen wieder ein Genuss, die Steaks hier sind einfach der Hammer! Nach einem herrlichen Essen und einige Flaschen Wein ging es dann schließlich ins Bett.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:24 km
Uphill:447 Hm
Downhill:2.192 Tm
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Ausgewählte Fotos:

08. Februar 2020

Tagestrip zum Gardasee und auf den Monta Biaina

Am Samstag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück gegen 8:30 auch dieses Jahr wieder zu einem Tagestrip zum Gardasee. Dieses Mal fuhren wir nach Arco, um einem Tip von Reiner folgend, den Monta Biaina zu bezwingen. Reiner hatte die Tour bereits im Januar diesen Jahres gemacht (Bericht sh. hier) und für gut befunden. Da wir keine Lust hatten fast 1.500 m hinauf zu pedalieren, ließen wir ein Auto in Arco zurück und Matthias fuhr die Strecke bis zum Startpunkt mit seinem e-Bike. Die restliche Truppe fuhr mit den Autos hinauf Richtung San Giovanni bis zu einem Aussichtspunkt auf ca. 700 m Höhe. Dort ließen wir die Autos stehen und starteten unsere Auffahrt. Bis wir alle fertig waren und die Aussicht genossen hatten, war Matthias im Turbo-Modus bereits die Straße herauf gefahren. Er tauscht kurz den Akku und dann fuhren wir alle gemeinsam weiter nach San Giovanni und Marcarie. Dort hielten wir uns links und nach kurzer Strecke auf einer Forststraße bogen wir auf ca. 1.115 m Höhe links ab und folgten dem immer schmaler und steiler werdenden Weg hinauf Richtung Monte Biaina.

Nach einiger Zeit hieß es dann schieben bzw. tragen und auch für die e-Biker war es mit dem Fahren bald vorbei. So kämpften wir uns wieder mal als Bike-Bergsteiger hinauf Richtung Gipfel. Zwischendurch gab es ein paar heikle und ein paar eisige Stellen, aber auch ein paar schöne Zwischenabfahrten mit herrlicher Aussicht waren dabei. Nach dem letzten Anstieg kamen wir schließlich am Gipfelkreuz des Monte Biaina auf 1.412 m an und erblickten weit vor uns in der Ferne den Gardasee. Das Wetter war leider etwas diesig, trotzdem war es wunderschön hier oben.

Wir legten unsere wohlverdiente Mittagspause ein, verspeisten unsere mitgebrachte Brotzeit und ließen es uns am Gipfel gut gehen. Sonne, Aussicht, Brotzeit, Gipfel-Gösser, Feeling – einfach genial! Nach geraumer Zeit packten wir zusammen und machten uns an die z.T. ziemlich heftige Abfahrt, anfangs sausteil aber noch fahrbar, dann noch steiler und nicht mehr fahrbar ging es bergab. Das viele Laub in den Trails und die versteckten Steine machten es nicht gerade einfach aber irgendwie ging es dann doch. Schließlich wieder flowiger brausten wir die Trails bergab und das Tempo wurde höher, bis es kam wie es kommen musste: Ich weiß nicht wie es ging – irgendwie schlechte Line, zu schnell, plötzlich rutschte mir das Vorderrad an einem schrägen Fels weg und ich purzelte mehrere Meter auf den Steinen bergab. Mit der Hand abgestützt, mit Schulter und Hüfte eingeschlagen, liegen geblieben, kurz geschüttelt – aber Gott sei Dank nichts schlimmes passiert! Hand und Schulter geprellt, Hüfte blau aber ansonsten dank der Schoner alles heil geblieben – so schnell kann es gehen!

Etwas vorsichtiger und langsamer ging es bald schon weiter und nach über 1.400 Tiefenmetern erreichten wir schließlich Arco, pedalierten durch die Stadt ins Zentrum um schließlich im Caffè Contì D’arco zu landen und dort ein After Trail Bier oder einen Spritz zu geniessen. Es wurde langsam kühler und so holte Matthias das Auto und wir machten uns auf den Weg zu den anderen Fahrzeugen, um diese abzuholen, die restliche Truppe einzuladen und schließlich in die Pizzeria Boccon d’oro in Arco zu fahren, wo wir, wie schon im letzten Jahr, den Gardasee-Tag bei einer guten Pizza ausklingen ließen.

Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel Eggentaler nach Kardaun, wo es nach dem Duschen natürlich an der Bar noch ein paar Absacker gab, bevor wir den wunderbaren Tag beendeten.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:17 km
Uphill:821 Hm
Downhill:1.458 Tm
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Ausgewählte Fotos:

09. Februar 2020

Vilpian-Trails

Für den Sonntag hatte uns unser Bozener Freund Markus, der uns auf der Tour am Samstag begleitet hatte, einen Trail bei Vilpian – Mölten empfohlen. Nach dem Frühstück packten wir also unsere Sachen in die Autos und fuhren ein Stück Richtung Meran bis nach Vilpian, wo wir die Autos an der Talstation der Seilbahn abstellten. In drei Gruppen fuhren wir mit der kleinen Gondel hinauf auf ca. 1.020 m, um von dort auf der Straße noch ca. 150 Hm nach Mölten hinauf zu pedalieren. Dort wollten wir eigentlich auf einen Cappuccino einkehren, leider fanden wir aber kein geöffnetes Lokal, so dass wir ohne entsprechende Stärkung weiter fahren mussten.

Auf einem wunderschönen Waldtrail fuhren wir oberhalb der Straße zurück zur Bergstation der Seilbahn. Von dort führt dann ein herrlicher, technischer und z.T. recht herausfordernder Trail wieder hinunter nach Vilpian. An etlichen Schlüsselstellen versuchten wir uns mehrfach, schließlich kamen wir alle mit einem breiten Grinsen wieder an der Talstation der Seilbahn an.

In der Pizzeria an der Talstation kehrten wir zum Mittagessen ein und waren uns recht schnell über das Programm nach dem Essen einig: NOCHMAL!

Wir genossen also zunächst das Essen und die Mittagspause auf der sonnigen Terrasse vor dem Lokal, um schließlich noch einmal mit der Seilbahn nach oben zu fahren. Lediglich Hans-Jörg, der bereits die ganzen Tage mit seinem Magen zu kämpfen hatte, machte sich bereits auf den Weg nach Hause. Der Rest der Truppe begab sich noch einmal auf den Sahne-Trail von der Bergstation hinunter nach Vilpian und beim zweiten Mal ging die eine oder andere Schlüsselstelle schon deutlich besser – ein Gedicht!

Erneut grinsend und sturzfrei im Tal angekommen packten wir schließlich (schweren Herzens) die Bikes wieder in die Autos bzw. auf die Heckträger und machten uns auf den Weg zurück in die Heimat.

Tour- und GPS-Daten:

Entfernung:13 km
Uphill:203 Hm
Downhill:1.758 Tm
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Ausgewählte Fotos:

Erneut war der „Saisonstart“ in Bozen wieder ein voller Erfolg! Geniales Wetter, geile Trails, gutes Essen, ein wenig zu Trinken dazu und eine super Truppe!

Diesmal nicht ganz sturzfrei – aber Gott sei Dank ohne größere, körperliche Schäden verbrachten wir drei super Tage in Südtirol!

Vielen Dank an alle für’s dabei sein – geil war’s!

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