15. August 2020

Mal wieder auf der „klassischen Route“ hinauf zur Stepbergalm

Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so schön und verlässlich, trotzdem wollten wir (Ali, Michl, Manfred und ich) an diesem Samstag mal wieder mit den Bikes (2 x E, 2 x A) auf der klassischen Route über die Enningalm hinauf zur Stepbergalm. Kurz vor 8 holte ich Ali zu Hause ab und in Fürstenried sammelten wir noch den Michl auf. Wir fuhren nach Garmisch und waren kurz nach 9:00 Uhr am vereinbarten Parkplatz an der Pflegerseestraße, wo Manfred bereits auf uns wartete. Für ihn war es nach ca. einem halben Jahr heute wieder die erste Bike-Tour nach seiner Bandscheiben-Operation.

Gemeinsam pedalierten wir schließlich los hinauf zum Pflegersee und auf der Forststraße weiter bis zum Garmischer Stich. Dort folgten wir links dem steinigen Pfad bergauf. Dies war für die E-Bikes schon mal die erste Herausforderung. Ein Stück weit war es fahrbar doch die vielen Steine auf dem Weg waren naß und extrem rutschig, so dass die Reifen als es steiler wurde keinen Grip mehr hatten und auch Ali und ich mit den E-Bikes absteigen und schieben mussten. Wieder auf der Forststraße angekommen ging es auf dieser weiter bergauf Richtung Enningalm.

Ali und ich fuhren im (bei mir leistungsmäßig deutlich reduzierten) Eco-Modus ein ähnliches Tempo wie die beiden Analog-Biker, so dass wir kurz nach 11:00 zeitgleich an der Enningalm ankamen. Einige Biker ließen es sich hier auf der Terrasse bereits gut gehen, wir aber machten noch keine Pause, sondern fuhren weiter hinauf und schließlich in den schönen Trail hinunter Richtung Rotmoosalm. Das Wetter war etwas wechselhaft und während der Abfahrt begann es dann auch ein wenig zu regnen. Viel war es allerdings nicht, es riß bald wieder auf und die Regenjacken blieben (vorerst) im Rucksack.

Um 11:30 waren wir unten an der Abzweigung zum Stepbergsattel und bogen links ab, um dort hinauf zu fahren bzw. zu schieben. Ich habe diese Teilstrecke schon öfter mit dem Analog-Bike hinauf geschoben, an ein Fahren war hier (für mich) nie zu denken. Umso mehr freute ich mich auf die heutige Auffahrt mit dem E-Bike! Und die Vorfreude war durchaus berechtigt! Mit der Motorunterstützung im Trail- und stellenweise im Boost-Modus ist es eine wahre Freude diese steile und lose Auffahrt bis zum Stepbergsattel zu meistern! Nach knapp 20 Minuten hatten Ali und ich den Sattel erreicht und warteten dort auf Manfred und Michl, die ca. 25 Minuten später ebenfalls eintrafen.

Wir rollten hinunter zur Stepbergalm, die jetzt zur Mittagszeit natürlich schon recht bevölkert war. Wir bekamen aber noch einen freien Tisch und freuten uns auf etwas Kühles zu trinken und ein gutes Hütten-Mittagessen. Das Wetter war zunächst noch ganz gut, nach ca. 45 Minuten zogen aber immer dunklere Wolken auf und so machten wir uns um ca. 13:15 wieder auf den Weg. Auch diese Mal wollten wir wieder den Kreuzweg abfahren, das Gelbe Gwänd ist dann das nächste Mal wieder dran.
Wir fuhren also bergauf, fast bis zum höchsten Punkt wo uns dann schließlich die Wolkenfront einholte. Noch nur mit leichtem Regen mussten wir beobachten wie ca. 100 m vor uns ein starker Regen herunter kam, der letztendlich auch uns erwischte. Wir zogen also die Regenjacken an, stellten uns noch ein wenig unter einen Baum und fuhren, als es gefühlt ein wenig nachließ, weiter. Hilft ja nichts!

Im oberen, steinigen Teil hatte sich der Weg in einen Bach verwandelt, in dem wir jetzt bergab fuhren. Durch den felsigen Untergrund war es aber recht griffig und wir kamen problemlos voran. Dies änderte sich, als wir den wurzeligen Teil des Weges erreichten. Die Wurzeln waren natürlich extrem rutschig und so stiegen wir an der einen oder anderen kritische Stelle, die wir sonst gefahren wären, lieber ab und schoben die Bikes ein paar Meter. Letztendlich hörte es aber bald wieder auf zu regnen, die Jacken kamen in den Rucksack und wir kamen alle sturzfrei und zufrieden auf dem Kramerplateauweg an.

Wir pedalierten zur Almhütte und entschlossen uns dazu, uns hier nochmal ein Kaltgetränk bzw. Kaffee und Kuchen zu gönnen. Und das war eine gute Entscheidung! Kurz nachdem wir unter einem großen Schirm Platz genommen hatten fing es nämlich nochmal an in Strömen zu regnen! Wir aber genossen unter dem Schirm den verdienten Trail-Abschluss und warteten einfach bis es nach ca. 30 Minuten wieder aufhörte zu regnen. Schließlich fuhren wir wieder zu den geparkten Autos, verluden Gepäck und Bikes und machten uns auf den Heimweg.

Trotz des Regens war es ein super Tag und wir kamen wider Erwarten auch noch staufrei nach Hause!

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

„Miteinander statt gegeneinander – es geht wenn man will!“
#noshortcuts #noscidmarks #respectthetrail

Tour-Daten:

Entfernung:ca. 26 km
Bergauf:ca. 1.160 Hm
Bergab:ca. 1.160 Tm

GPS-Daten:

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