21. September 2020

Wieder mal auf die Schöttelkarspitze – diesmal mit dem E-Bike

Nachdem wir zuletzt im Juni von Vorderriss aus auf der Schöttelkarspitze waren (sh. hier – da noch mit den Analog-Bike), wollten wir die Tour an diesem schönen Septembertag wieder einmal von Krün aus starten. Diesmal waren wir zu sechst (3 x Analog, 3 x E-Bike) unterwegs und starteten schon sehr früh in München, so dass wir bereits um 7:15 in Krün am Wanderparkplatz waren. Ich hatte Matthias I und Michl mitgenommen und vor Ort trafen wir dann Matthias II sowie Wolfi und Basti.

Kurz vor halb Acht starteten wir die gemeinsame Auffahrt auf der Forststraße Richtung Fischbachhütte. Nach einer guten Stunde waren wir dort, machten eine kurze Pause und bald ging es weiter, kurz bergab, bald wieder bergauf zur Talstation der Materialseilbahn des Sojernhauses. Ab hier wird der Forstweg langsam zum schmaleren Pfad, für die konditionsstarken Analog-Biker und für die E-Biker sowieso aber noch ein gutes Stück fahrbar.

Wir arbeiteten uns entweder zu Fuß oder auf den Bikes weiter hinauf und waren schließlich kurz nach halb zehn am Sojernhaus. Dort genehmigten wir uns auf der Terrasse erstmal einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Bald ging es weiter und wir schoben bzw. fuhren weiter hinauf Richtung Schöttelkarspitze. Mit dem E-Bike ist die Auffahrt großteils sehr gut fahrbar, lediglich an einigen Stellen und in manchen Spitzkehren mußte ich schieben. Schließlich waren wir gegen 11:00 Uhr am Sattel unterhalb des Gipfels wo die meisten von uns ihre Räder deponierten, lediglich Wolfi und Michl wollten ihre Bikes mit auf den Gipfel nehmen.

Weiter ging es also zu Fuß bergauf und um 11:15 waren wir am Gipfel angekommen. Wir packten die mitgebrachte Brotzeit und das Gipfelradler aus und genossen dies bei herrlicher Fernsicht unter dem Gipfelkreuz. Nach einer 3/4 Stunde packten wir zusammen und machten uns wieder auf den Weg hinunter zu den Rädern, nicht ohne von Wolfi und Michl, die versuchten möglichst viel bergab zu fahren, ein paar schöne Schnappschüsse zu machen.

Bei den Rädern angekommen machten auch wir uns fertig für die Abfahrt und dann begann der beste Teil des Tages. Auf dem herrlichen Trail zur Sojernhütte, mit vielen Spitzkehren, surften wir bergab und kehrten an der Hütte nochmal auf einen Kaiserschmarr’n ein. Danach ging es weiter bergab, über ein paar kniffelige, verblockte Stellen und mit viel Spaß und Flow zurück bis zur Talstation der Materialseilbahn.

Von hier aus folgten wir wieder der Forststraße, fuhren vorbei an der Fischbachhütte und bogen ca. 2 km später rechts in einen uns unbekannten Trail ab, den wir heute als Abfahrtsvariante ausprobieren wollten. Dieser führte uns anfangs recht spaßig und wurzelig durch den Wald bergab, mündete aber recht bald in eine schmale Forststraße, auf der wir dann schweren Herzens wieder ins Tal fahren mussten.

Kurz vor 15:00 Uhr waren wir dann zurück bei den Autos, packten zusammen und fuhren Richtung Heimat.
Wieder mal ein herrlicher Tag mit Freunden auf einem herrlichen Gipfel!

Bitte beachtet beim Befahren die DIMB-TrailRules!

„Miteinander statt gegeneinander – es geht wenn man will!“
#noshortcuts #noscidmarks #respectthetrail

Tour-Daten:

Entfernung:ca. 26 km
Uphill:ca. 1.190 Hm
Downhill:ca. 1.190 Tm

GPS-Daten:

Ausgewählte Fotos:

Alle Fotos:

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